Donnerstag, 29. November 2012

Wie Linke die Palästinenser missbrauchen

"Ingesamt ist erstaunlich wenig an Zerstörung in Gaza-Stadt zu sehen. Obwohl Israel nach eigenen Angaben über 1.500 Ziele im Gaza-Streifen attackieren ließ, muss man die Trümmerhaufen geradezu suchen" - nein, es war nicht die Jerusalem Post, die das geschrieben hat. Diese Zeilen stammen aus dem SPIEGEL! Zugeben zu müssen, welche Mühe sich die israelische Luftwaffe gemacht hat, zivile Opfer im Gaza-Streifen so weit wie möglich zu vermeiden, muss einem echten SPIEGEL-Redakteur schon fast körperliche Schmerzen bereiten. Aber da es nun einmal so war, da die Hamas sogar Leichen von Kindern, die sie selber getötet hat, westlichen Reportern als "Opfer israelischer Luftangriffe" präsentieren musste, bleibt selbst dem "israelkritischen" SPIEGEL gar nichts anderes mehr übrig, als das auch zuzugeben.

Und auch zwei andere Geschichten, die von unseren linkspopulistischen Medien "natürlich" verschwiegen werden, verdienen es, hier einmal erwähnt zu werden: Zum einen, dass krebskranke Kinder aus dem Gaza-Streifen trotz der Raketen-Angriffe auch weiterhin in Israel behandelt werden. Einfach deshalb, weil sie sonst gar nicht behandelt würden, denn der Hamas sind Waffen wichtiger als Medikamente für kranke Kinder. Und zum anderen, dass seit den letzten Wochen immer mehr Bewohner des Gaza-Streifens ihren Neugeborenen den Namen "Fajr" geben. Ja, Sie haben richtig gelesen: Die bekloppten Hamas-Anhänger geben ihren Kindern den Namen einer Mittelstrecken-Rakete. So sind Fanatiker. Aber wenn der kleine Fajr eines Tages mal an Krebs erkranken sollte, werden es israelische Ärzte sein, die ihn behandeln.

Bei soviel Irrsinn glaubt natürlich jeder vernünftig denkende Mensch automatisch, dass eine Demo, die der Solidarität mit dem palästinensischen Volke dient, eine Demo dafür sei, dass die Menschen im Gaza-Streifen endlich von der Hamas befreit werden. Denn durch nichts könnte man - wäre man wirklich mit dem palästinensischen Volk solidarisch - dieses deutlicher zeigen, als dadurch, dafür zu demonstrieren, dass der Gaza-Streifen endlich von der Hamas befreit wird!

Aber jene, die heute Abend durch Mönchengladbach ziehen wollen, demonstrieren nicht gegen die Hamas - sondern laut indymedia gegen die "kriegstreiberische Politik Israels". Spätestens daran sieht man, dass die angebliche Solidarität mit dem palästinensischen Volk nur vorgetäuscht ist und es sich in Wahrheit um eine pro-Hamas-Demo handeln dürfte. Und bei den Teilnehmern solcher Demos stehen bekanntlich andere Motivationen im Vordergrund: Der Wunsch der Linken, sich mit Muslimen zu verbünden. Der Wunsch der Salafisten, sich mit Linken, anderen Muslimen oder einfach überhaupt jemandem zu verbünden. Der gemeinsame Nenner von alledem dürfte der Judenhass sein, aber mit Sicherheit nicht Solidarität mit dem palästinensischen Volk.

Ob das Kalkül der Linken, sich mit den Salafisten zu verbünden, heute überhaupt aufgehen wird, bleibt abzuwarten: In Mönchengladbach werden es sich die Herren Salafisten sehr gründlich überlegen, ob sie wirklich heute und in diesem Zusammenhang öffentlich in Erscheinung treten wollen. Was aber nichts daran ändert, dass es sich bei dieser Demo um einen höchst unappetitlichen Missbrauch der Palästinenser durch die Linken handelt.