Sonntag, 25. November 2012

Wer zusammengeschlagen wird, ist integriert

Wenn das mal keine Sensation ist: Daniel Alter, jener Berliner Rabbiner, der im August dieses Jahres von arabischen Jugendlichen vor den Augen seiner Tochter zusammengeschlagen und verhöhnt wurde, ist mit einem Bambi geehrt worden. Allerdings nicht für Sangeskünste oder andere künstlerische Darbietungen: Herr Alter wurde mit dem Bambi für Integration geehrt!

Sicherlich: Einen sogenannten "Stolperstein" hat er nicht bekommen. Ein sogenannter "Stolperstein" ist in Deutschland immer noch jenen Juden vorbehalten, die man am meisten liebt, nämlich jenen 6 Millionen, die sich wehrlos haben abschlachten und vergasen lassen. Aber wenn man bedenkt, wie frisch verprügelte Juden zu Adolfs Zeiten bei Preisverleihungen immer übergangen wurden, so ist ein Integrations-Bambi für einen zusammengeschlagenen Juden gar nicht mal soo schlecht!

Leer ausgegangen hingegen sind bei dieser Preisverleihung all jene Menschen, die in den vergangenen zwei Wochen ihre Solidarität mit Israel in vielfältiger Form zum Ausdruck gebracht haben. Was auch verständlich ist, denn für Juden, die sich wehren, wenn sie angegriffen werden, muss man kein Verständnis haben. Diejenigen, die sich mit sowas auch noch solidarisch gezeigt und damit deutlich gemacht haben, dass sie für das Existenzrecht Israels eintreten, waren vermutlich böse Nazis, mindestens jedoch schlecht integrierte Deutsche, die keinerlei Preis verdienen.

Allerdings wäre es wünschenswert, wenn auch christliche oder buddhistische Deutsche, die sich von jungen Muslimen haben zusammenschlagen oder tottreten lassen, zukünftig eine angemessene Ehrung erfahren würden. Der gerade mal 20jährige Jonny K. zum Beispiel hat dadurch, dass er sich von jungen Türken mitten in Berlin hat tottreten lassen, klar und deutlich gezeigt, wie gut er doch integriert ist. Oder besser: war. Somit wird die Tatsache, dass lediglich seine noch lebende Schwester mit einem weiteren Bambi ausgezeichnet wurde, diesem Verdienst nicht wirklich gerecht.

Auch jene Mitarbeiterin der Neusser ARGE, die sich erst vor wenigen Wochen von einem Marokkaner hat abstechen lassen, hat damit große Leistungen für die Integration vollbracht und hätte somit ebenfalls eine solche Ehrung verdient - wenngleich natürlich posthum. Und der frisch vermählte Ehemann, der seine junge Frau verloren hat, wie auch ihr Kind, das seine Mutter verloren hat, hätten dann etwas, worauf sie stolz sein können.

Und es wäre schön, wenn man einmal darüber nachdenken würde, zukünftig auch in Mönchengladbach all jenen, die sich von jungen Muslimen haben zusammenschlagen lassen, Integrations-Preise zu vergeben. Da die Zahl derer, die von Allahs Jünglingen ordentlich eins in die Fresse bekommen, auch in unserer Stadt im Steigen begriffen ist, würde das durchaus Sinn machen. Als erste Preisträgerinnen böten sich da jene zwei Frauen an, die am Pfingstsamstag dieses Jahres am hellichten Tage von türkischen Jugendlichen in der Mönchengladbacher Bahnhofshalle brutalst zusammengeschlagen wurden.

Damals hatte unser OB Norbert Bude (SPD) nicht einmal soviel Anstand, den brutal zusammengeschlagenen Frauen Worte der Anteilnahme auszusprechen. Oder den beiden Frauen, die nach dieser Attacke so schwer verletzt waren, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten, wenigstens gute Besserung zu wünschen. Umso schöner wäre es, wenn seine Parteifreundin Gülistan Yüksel, im Volk allseits beliebte "Integrationsrätin" dieser Stadt, diese brutal zusammengeschlagenen Frauen jetzt für ihre Verdienste um die Integration der Türken in Mönchengladbach ehren würde!

Aber auch die Mönchengladbacher Staatsanwälte, die dafür gesorgt haben, dass einer der türkischen Schläger bereits am Tage darauf wieder aus dem Knast entlassen wurde, haben sich um die Integration verdient gemacht und hätten einen Preis verdient. Und die Richter, welche die türkischen Jugendlichen zu lächerlichen "Arreststrafen" verurteilt haben, schon mal sowieso. Auch jene berühmte Staatsanwältin, die mehrfach Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten eingestellt hat, hat sich um die Integration der Salafisten in unserer Stadt verdient gemacht und sollte somit angemessen geehrt werden!

Bei dieser Gelegenheit sollte aber auch deutlich klargestellt werden, wer keine Ehrung verdient hat: jene Mönchengladbacher Bürger, die 2010 und 2011 gegen die Salafisten protestiert und demonstriert haben. Denn wer gegen Gewalt im Namen Allahs protestiert und demonstriert, der zeigt nur, wie schlecht er doch integriert ist. Da wären allenfalls Ordnungsstrafen angemessen, aber auf gar keinen Fall Ehrungen und Preise.

Aber unabhängig davon, welche Ehrungen und Preise Opfer muslimischer Gewalt oder deren Angehörige demnächst zu erwarten haben, war die Botschaft der diesjährigen Bambi-Verleihung schon mal klar und unmissverständlich: Wer sich von jungen Muslimen zusammenschlagen lässt, der ist integriert. Der ist ein guter Deutscher, in jedem Fall ein Mensch, der sich seinen Platz in unserer Gesellschaft redlich erworben hat. Und natürlich auch ein gerne gesehener Gast in jeder Lichterkette! Wer es hingegen nicht gut findet, dass Christen, Juden oder Buddhisten von jungen Muslimen zusammengeschlagen oder totgetreten werden, wer sich gar überlegt, wie man sich dagegen wehren könnte, der ist nicht integriert. Der ist vielleicht sogar ein Nazi, in jedem Fall ein schlechter Deutscher, der in der rot-grünen multikulturellen Gesellschaft nichts, aber auch überhaupt nichts verloren hat und ausgegrenzt werden muss.

1 Kommentar:

  1. Das BRD-Kulturbereicherungsminsterium gibt bekannt:

    “Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind uns willkommen, sie sind eine Bereicherung für uns alle.”

    Prof. Dr. Maria Böhmer (Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration)

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