Samstag, 17. November 2012

"Rheinische Post": Neo-Nazis in Mönchengladbach aktiv

Kennen Sie die Geschichte von dem Jungen, der immer in den Wald geht und dann laut "Der Wolf kommt!" ruft? Jedesmal kommen die Bewohner des Dorfes angerannt, um dem Jungen zu helfen. Und jedesmal stellen sie fest, dass der Junge sie veralbert hat - und weit und breit kein Wolf zu sehen ist. Oder irgendwas, was darauf deutet, dass tatsächlich ein Wolf da war. Eines Tages jedoch wird der Junge tatsächlich von einem Wolf angefallen, vor lauter Angst ruft er sofort: "Der Wolf kommt!". Aber niemand kommt zur Hilfe, denn niemand nimmt sein Geschrei noch ernst.

An dieses Märchen musste der Blogbetreiber gestern sofort denken, nachdem die Rheinische Post behauptet hat, in Mönchengladbach seien Neo-Nazis "weiter aktiv". Ernsthafte Belege, gar Beweise für diese Behauptung nennt die Rheinische Post jedoch nicht. Was man schon schade finden könnte, denn als Bewohner dieser Stadt, der bislang in Mönchengladbach weder Neo-Nazis erblicken konnte, noch Neo-Nazis in Mönchengladbach haben will, hätte man sich schon irgendeinen ernsthaften Beleg für eine solche Behauptung gewünscht.

Jetzt könnte man sich natürlich süffisant darüber auslassen, dass sich diese Behauptung schon alleine durch ihren Überbringer ungemein relativiert. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass es sich bei der Rheinischen Post um jene Zeitung handelt, die ihren Lesern 2011 die Bezüge des Frankfurter Attentäters Arid Uka zu den Mönchengladbacher Salafisten konsequent verschwiegen hat. Und die 2012 ihren Lesern ebenso konsequent verschwiegen hat, dass Mohammed Merah, jener französische Salafist, der im März dieses Jahres sieben Menschen, darunter drei jüdische Kinder, brutal ermordete, via Bosnien Kontakte zu den Mönchengladbacher Salafisten hatte. Und die jede Berichterstattung darüber, wie leicht und einfach die Mönchengladbacher Salafisten in Rheydter Moschee-Vereinen untertauchen konnten, meidet wie der Teufel das Weihwasser. Und die natürlich auch niemals bei der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft nachforschen würde, wie es sein kann, dass ein hochrangiger Salafist, der sich mitten in einem Mönchengladbacher Gerichtssaal selber einer gefährlichen Körperverletzung bezichtigt hat, mehr als fünf Monate später noch immer nicht angeklagt wurde.

Und damit sind wir auch schon bei dem eigentlichen Gefahrenpotential solcher Geschichten: Je mehr Zeitungen wie die Rheinische Post und andere SPD-Blätter den deutschen Normalbürger mit einer beispiellosen Nazi-Hysterie konfrontieren, je ungehemmter sie dabei nach dem "Unsere tägliche Nahtsie-Geschichte gib uns heute"-Motto verfahren, umso mehr werden die Normalbürger begreifen, dass es hierbei nur darum geht, von anderen Bedrohungen abzulenken. Hinzu kommt, dass inzwischen ohnehin alles und jeder, der nicht links genug ist, als "rechtsradikal" oder gar als "rechtsextrem" eingestuft wird. Und nachdem das Bundesverfassungsgericht dieses mit Verweis auf die Meinungsfreiheit für rechtens erklärt hat, dürfte dieser Irrsinn noch weiter ausufern. Da muss man nicht 72 Semester Psychologie studiert haben, um bereits jetzt zu wissen, dass dieser hysterische Irrsinn über kurz oder lang dazu führen wird, dass niemand mehr Warnungen vor Neo-Nazis noch ernst nehmen wird.

Gegenwärtig sind ganz eindeutig die Islamisierung, die Salafisten und andere Formen des radikalen Islams die größte Bedrohung unseres Landes. Und wenn man sich anguckt, wie der Islam, einschließlich des radikalen Islams, von linken Journalisten und Politikern gehätschelt wird, so hat man keine Hoffnung, dass sich auf kurze Sicht daran irgendwas ändern wird. Trotzdem dürfen wir niemals ausschließen, dass es eines Tages wieder wirkliche Neo-Nazis geben könnte. Und an dieser Stelle mögen wir bitte nicht vergessen, dass jene, die im Namen eines "Führers" morden und unterdrücken, kein bisschen weniger gefährlich oder weniger unappetitlich sind als jene, die im Namen eines "Propheten" morden und unterdrücken.

Aber sollten wir es eines Tages tatsächlich wieder mit Neo-Nazis zu tun haben, dann wird die gegenwärtige Nazi-Hysterie unserer Links-Medien dafür gesorgt haben, dass niemand mehr Warnungen vor Neo-Nazis noch ernst nehmen wird. Auch deswegen ist die tägliche Nazi-Hysterie, die wir gegenwärtig erleben, in höchstem Maße gefährlich und verantwortungslos: Denn diese medialen Inszenierungen linker Journalisten und Politiker spielen nicht nur dem radikalen Islam in die Hände - wir können auch nicht ausschließen, dass dieser Quatsch eines Tages einmal tatsächlichen Neo-Nazis in die Hände spielen wird.

1 Kommentar:

  1. Aber eins kann man der erzkonservativen linken Rot-Grün-On-Line-Redaktion der Rheinischen Post nicht unterstellen: sie wäre nicht "politically correct".
    Immer auf "politically correctness" stramm getrimmt, wenn es um Islam- und muslimische Multikulti-Kulturbereicherungen geht; besonders in NRW.

    Und wenn man bedenkt, wie viele an der journalistischen Kaderschmiede der DDR, an der Karl-Marx-Universität Leipzig, ihre journalistische Ausbildung gemacht haben, dann darf man eigentlich auch nicht überrascht sein, wo nun tausende nach der Wende überall in den Medien auch weiterhin tätig sind und dort linken Gender-Main-Stream betreiben - insbesondere in den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sektion_Journalistik_an_der_Karl-Marx-Universit%C3%A4t_Leipzig


    Vun nix kütt nix .... Von nichts kommt nichts, wie man in Köln sagt.





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