Donnerstag, 1. November 2012

Nur mal so am Rande erwähnt

Nur mal so am Rande erwähnt: Es ist jetzt mehr als fünf Monate her, dass sich der Mönchengladbacher Salafisten-Chef Sven Lau mitten in einem Mönchengladbacher Gerichtssaal selber einer gefährlichen Körperverletzung bezichtigt hat. Woraufhin erst einmal tagelang nichts passiert ist. Erst nachdem ein Mönchengladbacher Journalist hartnäckig nachgefragt hat, wurde in der darauffolgenden Woche von der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft bekanntgegeben, man habe ein Strafverfahren gegen Sven Lau eröffnet.

Das war's dann aber auch schon - seitdem hat man nie wieder etwas von dieser Geschichte gehört. Aber im Gegensatz zu früheren Zeiten gibt es keine Proteste mehr, auch keine Beschwerden oder Strafanträge gegen die jeweilige Dezernentin. Die Menschen in Mönchengladbach haben sich einfach daran gewöhnt, dass sich hochrangige Salafisten in dieser Stadt alles leisten können, ohne jemals vor Gericht angeklagt zu werden.

Gespenstisch.

1 Kommentar:

  1. Wer sich zum salafistischen Freundeskreis eines Sven Lau, Pierre Vogel oder Muhamed Ciftci zählen darf, wie die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft und Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft, der hat als Salafist in Mönchengladbach unter dem Deckmäntelchen der "Religionsfreiheit", strafrechtlich ausgesorgt.

    AntwortenLöschen