Mittwoch, 7. November 2012

Eine kleine Presseschau

Waren die Salafisten weg?

Die Frankfurter Neue Presse schrieb vor Tagen darüber, dass die Salafisten um Pierre Vogel und Abou Nagie "wieder da" seien. Man fragt sich ganz verwundert: Hat irgendjemand ernsthaft geglaubt, die Salafisten seien weg gewesen? Das monatelange Geschwafel, Pierre Vogel sei angeblich nach Ägypten ausgewandert, hat doch von den Beobachtern der Szene ohnehin niemand geglaubt.

Verschwundene 16-jährige Schülerin bestätigt die Wichtigkeit der "Vermisst"-Kampagne

Was wir in der gestrigen Ausgabe der Rheinischen Post finden, ist da schon ungleich interessanter: Die Rheinische Post schreibt darüber, dass im Falle der verschwundenen 16-jährigen Schülerin Hilal Bulut aus Ratingen inzwischen auch der Staatsschutz eingeschaltet sei - man vermute, dass Hilal Bulut in die Fänge der Salafisten geraten sei. Allerdings verschweigt die Rheinische Post, dass vor Monaten eine Plakat-Aktion des Bundes-Innenministeriums geplant war, die genau davor, dass junge Muslime in die Fänge von Salafisten geraten, warnen sollte. Eine sinnvolle Maßnahme unter dem Titel "Vermisst", die verhindern sollte, dass junge Frauen wie Hilal Bulut in die Salafisten-Szene geraten. Die aber am massiven Protest dauerbeleidigter Islam-Verbände und - nota bene - der Türkei gescheitert ist: Das SPD-Mitglied Kenan Kolat zum Beispiel hatte damals sogar UNO und OSZE um Hilfe ersucht.

Das Beispiel Hilal Bulut zeigt überdeutlich, dass Fanatikern wie Kenan Kolat oder den Vertretern des "Zentralrats der Muslime" die "Ehre" des Islams ungleich näher steht, als die simple Frage, ob muslimische Familien in Deutschland in Frieden leben können oder ob ihre Kinder von den Salafisten gekidnappt werden. Dazu jedoch schreibt die Rheinische Post kein einziges Wort - Kritik an den Besatzungsbehörden ist bei der nordrhein-westfälischen SPD-Presse also auch weiterhin ein Tabu.

Links-Presse bejubelt die knappe Wiederwahl Barack Hussein Obamas

Beenden wir unsere kleine Presseschau damit, dass die deutschen "Qualitäts-Medien" heute natürlich bejubeln, dass Barack Obama dank "Sandy" die U.S.-Wahl doch noch gewonnen hat. Nun ja. Hätte der republikanische Herausforderer Mitt Romney diese Wahl gewonnen, so hätte die linke Journaille wochenlang Gift und Galle gespuckt und uns darüber hinaus monatelang erzählt, wie doof die Amis doch seien. Nachdem aber mit dem pro-islamischen Sozialisten Barack Hussein Obama der Wunschkandidat eines jeden linken Journalisten gewonnen hat, dürfte uns zumindest diese Form rot-grüner "Qualitäts-Berichterstattung" erspart bleiben.

Aber leider ist das auch schon das einzig Gute, dass der Betreiber dieses Blogs nach der langen Wahlnacht auf CNN diesem Ergebnis abgewinnen kann. Die Konsequenzen dieser Wahl sind nämlich klar und eindeutig: Der Islam  im Allgemeinen und die Muslim-Brüder im Speziellen werden weiter gehätschelt werden - Israel hingegen muss sich nunmehr auf sehr schwere Zeiten einstellen.