Donnerstag, 29. November 2012

Doch Gerichtsverfahren gegen Salafisten-Schläger!

Sven Lau: Promi-Bonus?
Jener Salafisten-Schläger, der am 24. Juni 2011 Mitglieder der damaligen BI (Bürgerinitiative MG-Eicken) bei einer Mahnwache brutal angegriffen hat, muss sich nun doch vor Gericht verantworten. Die Strategie der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft, diesen Vorgang mittels Strafbefehl zu regeln, ist - warum auch immer - gescheitert. Der brutale Schläger wird sich nun am 6. Februar vor dem Mönchengladbacher Amtsgericht verantworten müssen. Spät, aber nicht zu spät. 

Eine Nachricht, die bei vielen Mönchengladbacher Salafisten-Gegnern tiefe Befriedigung auslösen dürfte. Was aber sauer aufstößt: Danach, dass sich auch der Mönchengladbacher Salafisten-Chef Sven Lau irgendwann einmal vor Gericht verantworten muss, sieht es unverändert nicht aus. Erinnern wir uns: Das Verfahren gegen Lau wegen Brandstiftung wurde auf mysteriöse Weise eingestellt. Die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft könnte dieses Verfahren sehr wohl wieder aufnehmen, hat dieses bislang aber nicht getan. Die Frage eines Mönchengladbacher Journalisten, warum belastende Abhör-Protokolle des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes keinen hinreichenden Tatverdacht begründen sollen, ist seitens unserer Staatsanwaltschaft bis heute unbeantwortet.

Auch zu einem aktuellen Vorgang schweigt sich unsere Staatsanwaltschaft aus: Obwohl sich Sven Lau vor einem halben Jahr mitten in einem Mönchengladbacher Gerichtssaal selber einer gefährlichen Körperverletzung bezichtigt hat, gibt es bis heute keine entsprechende Anklage gegen ihn. Und auch in die Vorgänge des 24.06.11 war Sven Lau verwickelt, denn laut Zeugen hat er den Täter vom Tatort weggefahren und ihm somit zur Flucht verholfen. Trotzdem steht nur der Schläger selber am 6. Februar vor Gericht - aber nicht Sven Lau.

Promi-Bonus, oder was?

1 Kommentar:

  1. Ich dachte immer, Sven Lau sei nur ein Handlanger von Pierre Vogel.:-)

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