Mittwoch, 21. November 2012

Bürger warnen, die Presse schweigt, die Stadt bewilligt

"Genehmigt wurden dagegen die Gebetsräume für das islamisch-afghanische Kultur- und Informationszentrum Am Gerstacker. Hier wurde ein Antrag auf Nutzungsänderung gestellt. Die Stadt bewilligte ihn. Die Muslime erhielten sogar die Erlaubnis, die Gebetsräume vorzeitig in Betrieb zu nehmen. Sie beten nun in einem ehemaligen Autohaus, das für diesen Zweck eigens hergerichtet wurde" - diese Zeilen finden wir in der heutigen Lokal-Ausgabe der Rheinischen Post. Dass es in der Vergangenheit immer wieder Hinweise und Warnungen aus der Bevölkerung gegeben hat, in dem ehemaligen Autohaus Ford Coenen am Gerstacker sollen sich regelmäßig Salafisten treffen, erwähnt die Rheinische Post natürlich mit keinem einzigen Wort. Aber so läuft das nun einmal in Mönchengladbach: Bürger warnen, die Presse schweigt, die Stadt bewilligt.

Nicht bewilligt hingegen wurde die "Islamschule", die von der wegen ihrer judenfeindlichen Ideologie vom Verfassungsschutz überwachten Gruppierung Milli Görüs an der Nordstraße geplant war. Was aber nicht der Stadt Mönchengladbach zu verdanken ist, sondern vielmehr mutigen Nachbarn, die vor dem Verwaltungsgericht gegen diese ominöse Islamschule geklagt haben.