Mittwoch, 28. November 2012

"Bundesregierung mahnt Ägypten zu mehr Demokratie"

"Bundesregierung mahnt Ägypten zu mehr Demokratie" - so titelte gestern unser Lieblings-Medium RP-Online. Eine Überschrift, bei der man sich am liebsten vor lauter Lachen in die nächste Ecke werfen würde. Die aber deutlich beweist, dass gewisse Regierungen und Zeitungen noch immer verleugnen, was der durchschnittlich intelligente Normalbürger bereits vor Monaten begriffen hat: nämlich dass Ägypten schon vor Mursis "Ermächtigungsgesetz" auf dem Weg zu einem islamo-faschistischen Regime war, in dem Muslim-Brüder und Salafisten Hand in Hand in Richtung Scharia marschieren - aber Christen, Frauen, Juden und Liberale, eigentlich alle Nicht-Islamisten, nichts mehr zu lachen haben.

Aber vielleicht verleugnen linke Redakteure und nicht minder linke Regierungen diese objektive Realität ja deshalb so massiv, weil sie selber mit dazu beigetragen haben, dass dieses islamo-faschistische Regime in Ägypten überhaupt erst möglich geworden ist. Erinnern wir uns: Den Grundstein für die heutigen Ereignisse legte U.S.-Präsident Obama 2009 mit seiner berühmten Rede an die Muslime in Kairo. Einer Rede, die auch von unseren linkspopulistischen Medien lautstark bejubelt wurde. Anfang 2011 war es erneut Barack Hussein Obama, der, natürlich unter dem erneuten Jubel unserer Links-Medien, auf Mubaraks sofortigem Rücktritt bestanden hat. Danach begann das Amerika des Hussein Obama, die Muslim-Brüder gesellschaftsfähig zu machen - eine Entwicklung, bei der auch unsere Medien und pro-islamische Politiker wie Ruprecht Polenz eifrig mitgemacht haben. Alles Entwicklungen, ohne die es den heutigen "Islamischen Winter" der Muslim-Brüder und Salafisten so nie hätte geben können.

Da bleibt nur noch zu hoffen, dass das islamo-faschistische Ägypten wenigstens ein Versehen war, eine historische Panne - sozusagen das Resultat linksverblendeter Schreiberlinge, die so lange in die Tasten gehauen haben, Islam und Demokratie würden zusammenpassen wie Topf und Deckel, bis sie diesen Quatsch selber geglaubt haben. Aber wenn man sich mal daran erinnert, dass die Salafisten und andere islamo-faschistische Kräfte ja auch in Syrien vom Westen unterstützt und von unseren Journalisten zu "Rebellen" hochgeschrieben wurden, wenn man sich ferner bewusst macht, dass Israel im schlimmsten Falle zukünftig nur noch von islamo-faschistischen Regimen und einer immer aggressiveren Türkei umgeben sein könnte, dann könnte man glatt auf den bösen Gedanken kommen, dass dieser "Islamische Winter" gar keine historische Panne war. Sondern genau das, was die linke Journaille wollte.

Kommentare:

  1. Da scheint sich der Muslimbruder Mursi offensichtlich am in Deutschland bekannten Reichsermächtigungsgesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich vom 24. März 1933 orientiert zu haben, die dem Führer Adolf Hitler uneingeschränkte Machtbefugnisse ermöglichten.

    Auch hier geht es nur vordergründig um die Behebung von Notstandssituationen, wie beispielsweise um die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation für die Bevölkerung in Ägypten.
    Der Islamist Mursi tritt in der Öffentlichkeit verkleidet als Demokrat auf, wobei er in Wirklichkeit zusammen mit seinen Muslimbrüder und Salafisten, den von Allah und seinem "Propheten" verlangten islamischen Gottesstaat mit der Scharia, nach dem Vorbild des Iran errichten will.

    "Arabischer Frühling" als Demokratieversuch nach westlichem Vorbild? Nein, wir haben hier die Wiedergeburt des "iranischen Frühling" wie 1978/79 unter Ajatollah Chomeini im Iran. Das Ergebnis war und ist bis heute der islamische Gottesstaat mit der Scharia.

    Dahin will auch der Muslimbruder und Islamist Mursi in Ägypten. Die Zeichen und Fakten sind eindeutig.

    AntwortenLöschen
  2. Mursi verfolgt in Ägypten die gleichen Ziele wie Rachid al-Ghannouchi in Tunesien und es ist auch kein Geheimnis das beide Machthaber sehr eng mit den Muslimbrüdern und Salafisten verbunden. Diese radikalen Religionspiraten, die über ihren steinzeitlichen Glauben alles an sich reißen wollen und mit Gott und der Hölle drohen, sind alles, nur gottesfürchtig sind sie nicht wenn sie für sich die weltliche Alleinherrschaft in Anspruch nehmen wollen, obwohl sie gerne ihre Gottesfurcht nach außen hin vorspielen. In Ägypten wie auch in Tunesien hat die Bevölkerung, wenn sie dieses infame und verlogene tödliche Spiel der Muslimbrüder und der Salafisten nicht mitgehen möchte, noch einen sehr langen und steinigen Weg vor sich, der uns in Absehbarer Zeit noch bevorstehen wird, wenn wir in Europa nicht endlich die Augen öffnen und handeln. Diesen altertümlichen/ salafistischen Glaubensanhängern mit ihrer wahhabitischen Lehre aus der Steinzeit muss ein für allemal gezeigt werden dass sie auch in Europa ihre Grenze überschritten haben, denn wer es durch die Sharia legitimiert andere Menschen zu steinigen oder ihnen die Hände abzuschlagen und ihnen die Köpfe bei vollem Bewusstsein abzutrennen, der hat in Europa und auf keinem Platz der Welt diese selbsternannte und selbstüberhebliche Machtausübung verdient.

    "Islamistenchef plant heimlich Salafisten-Regime"

    http://www.welt.de/politik/ausland/article109830177/Islamistenchef-plant-heimlich-Salafisten-Regime.html

    AntwortenLöschen
  3. "Bundesregierung mahnt Ägypten zu mehr Demokratie" ... und müsste konsequenterweise auch die Türkei, Iran, Syrien, Irak, Libyen, Tunesien, Saudi-Arabien, Katar, Sudan, Kongo, Eritrea, Mauretanien, Mali, Pakistan, Afghanistan ... und so weiter und sofort, dort, wo überall der Islam Staatsform und Staatsreligion ist, ermahnen.
    Es gibt 57 islamische Staaten weltweit, die man zu "mehr Demokratie" ermahnen könnte.

    Man kann sich allerdings auch Schimären aus 1001 Nacht hingeben und davon träumen, dass Islam und westliche Demokratie kompatibel wären.
    Aber genau das wird in Deutschland und im westlichen Ausland versucht, in einem Spagat politisch, gesellschaftlich und religiös gegen die eigene Bevölkerung durchzusetzen - die Islamisierung.

    Protagonisten linker Weltanschauungen aus Politik, christlicher Religion wie die EKD, Medien des öffentlich-rechtlichem Fernsehen und Zeitungen, arbeiten daran mit Hochdruck.

    AntwortenLöschen