Samstag, 8. September 2012

Wer zurückzahlen muss - und wer nicht

"Ihm wird einer der frechsten Fälle von Sozialhilfe-Betrug vorgeworfen: Während Salafistenprediger Ibrahim Abou-Nagie Koran-Übersetzungen drucken und bundesweit verteilen ließ, kassierte er für sich und seine Familie über Jahre Hartz IV. Er muss sich auf eine saftige Rückforderung gefasst machen: 214.000 Euro will das Jobcenter zurück. Nach EXPRESS-Informationen soll der entsprechende „Rückforderungsbescheid“ in den nächsten Tagen an Ibrahim Abou-Nagie verschickt werden."
(Quelle: Express.de, 07.09.12)

So, so: Der feine Herr Nagie muss 214.000 Euro an den Staat zurückzahlen. Da sind wir doch alle neugierig darauf, ob Abou Nagie, der übrigens gerade innerhalb Köln in ein noch luxuriöseres Häuschen umgezogen, aber nach eigenem Bekunden arm ist, dieses Geld auch tatsächlich zurückzahlen wird. Trotzdem sollte noch kurz erwähnt werden, welcher hochrangige Salafist nichts an den Staat wird zurückzahlen müssen: Sami Aidoudi! Denn in den Presse-Berichten der letzten Tage war mit keinem einzigen Wort die Rede davon, dass die staatlichen Zahlungen an den "Asylbewerber" Aidoudi eingestellt werden sollen.

Wie schön: Es sieht also nicht nur alles danach aus, dass Sami Aidoudi, "der nette Nachbar aus dem Terror-Camp" (WAZ), auch weiterhin in Bochum seine Terror-Strippen wird ziehen können - es sieht auch alles danach aus, dass Herr Aidoudi auch weiterhin als "Asylbewerber" auf unsere Kosten wird leben können. Begründet wird das alles damit, dass Sami Aidoudi angeblich in Tunesien Folter drohe - was natürlich totaler Schwachsinn ist, denn in einem islamistischen Land des "Arabischen Frühlings" würde man jemanden wie Herrn Aidoudi eher zum Minister für Christenverfolgung und Judenausrottung machen, als dass man einer solchen Person auch nur ein einziges Härchen krümmen würde.

Aber dass Verwaltungsjuristen, SPD-Innenminister und die Rheinische Post keinerlei Hemmungen haben, dem Volk solchen Schwachsinn zuzumuten, lässt wirklich tief blicken.