Freitag, 28. September 2012

"Wenn Salafisten gewalttätig werden: Draufhauen!"

Nein, nein, dieser Spruch stammt nicht vom Betreiber dieses Blogs - ehrlich nicht! Es war Peter Scholl-Latour, der Deutschen liebster "Welterklärer", der das vor einem Millionen-Publikum im Bayerischen Fernsehen gesagt hat. Man lese und staune, wie jener Peter Scholl-Latour, der normalerweise im Fernsehen immer nur darüber spricht, wen er alles kennt, wo er überall schon war und was er alles schon erlebt hat, plötzlich Klartext redet:

"Weiter forderte er: "Wenn Salafisten gewalttätig werden: Draufhauen!" Ein einfaches Verbot reiche nicht, stattdessen forderte er: "Dort wo es um wichtige Dinge geht, sollten wir gegenüber dem Islam Stellung beziehen, hart Stellung beziehen." Scholl-Latour wies noch auf einen anderen Aspekt hin: "Es geht nicht, dass die Christen im Orient verfolgt und unterdrückt werden." Während gegen das Video geschlossen protestiert werde, schweige man, wenn Christen in islamisch-geprägten Ländern bedroht werden. Das deutlichste Beispiel für die Heuchelei Deutschlands sei Saudi-Arabien, erklärte Scholl-Latour: "Es geht nicht, dass in Saudi-Arabien keine Messe abgehalten werden darf und Geistliche wie Sklaven behandelt werden." Juden und Christen werden in Saudi-Arabien verfolgt, ein Kreuz oder eine Bibel zu besitzen, stehe unter Strafe, und der islamische Staat sei eine wichtige Quelle des Salafismus."
(Quelle: Christliches Medienmagazin Pro, 27.09.12)

Es wäre schön, wenn jemand auf Herrn Scholl-Latour hören würde. Aber bei einer Evangelischen Kirche, die Salafisten verharmlost und so tut, als ob es die Christenverfolgung gar nicht gäbe oder einem Zentralrat der Juden, der trotz islamisch-antisemitischer Attacken keine Gelegenheit auslässt, die Nähe zum Islam zu demonstrieren, sollte man da nicht allzu viel Hoffnung haben. Und die Katholiken mögen nicht ganz so unterwürfig sein, was sie deutlich sympathischer macht - aber das leuchtende Beispiel für Selbstbehauptung waren sie bislang auch nicht.