Donnerstag, 27. September 2012

Versteht irgendjemand dieses lächerliche Theater?

Die ganz banale Tatsache, dass ein Ort, an dem 2004 bei einem NSU-Anschlag 22 Menschen verletzt wurden, nicht von Warnungen vor der Radikalisierung junger Muslime ausgeklammert wurde, lässt einige gleich mal wieder hyperventilieren: So zetert Kölns SPD-Oberbürgermeister Jürgen Roters, die Verteilung von "Vermisst!"-Karten in der Kölner Keupstraße sei "in hohem Maße unsensibel". Der Grünen-Fraktionsgeschäftsführer im Bundestag, Volker Beck, bezeichnete die Aktion als "beispiellose Geschmacklosigkeit" und verlangt eine Entschuldigung(!) von Bundes-Innenminister Hans-Peter Friedrich. Sebastian Edathy (SPD) sagte, die "missglückte Kampagne" auch in die Keupstraße zu tragen, sei "hochgradig unsensibel". Die Türkisch-Islamische Union (DITIB), ein aus der Türkei gesteuerter islamischer Dachverband in Deutschland, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem offenen Brief aufgefordert, "sich persönlich mit den Auswüchsen der 'Vermisst'-Aktion des Bundesinnenministeriums zu befassen" - diese Aktion sei ein "Affront".

Mit Verlaub: Versteht irgendjemand dieses lächerliche Theater?

Einen logischen Sinn würde dieses Theater nur dann machen, wenn man von der Annahme ausgeht, dass an Orten, an denen ein NSU-Anschlag stattgefunden hat, automatisch keine Gefahr mehr besteht, dass sich junge Muslime radikalisieren und den Salafisten zuwenden. Nur ist eine solche Annahme erstens kompletter Blödsinn, zweitens mit Sicherheit nicht die Botschaft, die linksgrüne Politik unters Volk bringen will. Aber vielleicht erklärt sich dieses Theater ja dadurch, wenn man sich einmal anschaut, aus welchen Organisationen all jene stammen, die sich jetzt hysterisch aufregen: Sie entstammen den "Grünen", der SPD und der DITIB. Also Parteien und Verbänden, die bis dato jedes ernsthafte Interesse an einer Bekämpfung des Salafismus haben vermissen lassen.

Und eben deshalb hat Bundes-Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) auch völlig recht, wenn er die von Volker Beck geforderte Entschuldigung verweigert und das damit begründet, dass er sich nicht dafür entschuldige, Salafismus und anderen Islamismus bekämpfen zu wollen. Denn bei diesem lächerlichen Theater fragt man sich nur noch, ob es sein kann, dass hier die DITIB und linksgrüne Politiker die Opfer des einen Terrors schamlos dazu missbrauchen, um sich der Bekämpfung des anderen Terrors in den Weg zu stellen?

1 Kommentar:

  1. Die "Kufar-Entschuldigungs-Republik"

    Weil wir überwiegend keine Anhängerschaften einer islamischen "Gotteslehre" sind eines mit einer 9 jährigen verheirateten "Propheten" - heute im 21. Jahrhundert würde man nach unserer Rechtssprechung und gesellschaftlichen Akzeptanz sagen, eines Pädophilen - sind wir die Ungläubigen, (Kufar) doch bald tagtäglich in der Situation, meinen uns entschuldigen zu müssen, was nicht den Lehren des "Propheten" entspricht und mit unserer Gesellschaft und Lebensweise kollidiert.

    MÜSSEN wir das? Für was und warum eigentlich?

    Nur weil die üblichen Schreihälse des Zentralrats der Muslime oder der DITIB meinen, uns ihren Islam, ihre "Prophetengesellschaft" überstülpen zu müssen?

    Meine Herren des organisierten Islam: Es gibt 52 Staaten weltweit, die der "Prophet" mit seiner Heilslehre tagtäglich beglückt.

    Wie wär's? Man ist Gleicher unter Gleichen und keiner beleidigt euren "Propheten".

    Von "Propheten" haben wir in Deutschland den Hals bis oben voll. Unsere uns einst beglückenden "Propheten" mit ihrer Heilslehre eines Hitler und Stalin, sind wir quitt geworden.

    Noch mehr "Prophetenbeglücker" brauchen wir nicht mehr ... danke für das Angebot und Salem aleikum.

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