Freitag, 28. September 2012

Bonn: Kundgebung mit Auflagen genehmigt

Die für den morgigen Samstag geplante proNRW-Kundgebung ist - wie erwartet - mit Auflagen genehmigt worden: So ist das Zeigen von Mohammed-Bildchen untersagt worden, auch muss die Mahnwache an einen anderen Ort verlegt werden. proNRW will laut eigener Aussage gegen das Verbot der Mohammed-Bildchen noch im Laufe dieses Tages Rechtsmittel einlegen - es ist jedoch fraglich, ob das in der Kürze der Zeit noch Erfolg haben kann. Da die Gerichte in diesem Punkt bislang immer zu Gunsten von proNRW entschieden haben, steht natürlich der Verdacht im Raum, dass NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) diese Auflagen deshalb so kurzfristig angeordnet hat, um die Möglichkeit des Rechtsweges zu erschweren. Gewaltsame Ausschreitungen der Salafisten dürften bei einem Großeinsatz von 1.000(!) Polizisten eher unwahrscheinlich sein.

Die SPD-Politikerin Renate Hendricks hat für ein Verbot der Veranstaltung plädiert: "Die Landesregierung bemüht sich vehement, eine Eskalation in Bad Godesberg zu verhindern", erklärte Frau Hendricks gegenüber dem Bonner General-Anzeiger. "Ich hoffe sehr, dass die Richter dieser Argumentation folgen werden."

Besonders befremdlich ist das Verhalten der evangelischen und der katholischen Kirchen in Bonn: Diese bieten aus Anlass der proNRW-Kundgebung Gespräche bei Kaffee und Kuchen, auch ein "ökumenisches Friedensgebet" ist geplant. Die Kirchen rufen dazu auf, die Straßen im Umfeld der König-Fahd-Akademie zu meiden, um "die rechte Gruppe zu isolieren". Der Betreiber dieses Blogs ist jedoch nicht gewillt, Ort und Zeit dieser Veranstaltung hier bekannt zu geben - Veranstaltungen von Kirchen, die sich indirekt auf die Seite der Salafisten stellen, verdienen es nicht, auch noch beworben zu werden.

Hier alle Polizeiberichte zur proNRW-Kundgebung

1 Kommentar:

  1. König-Fahad-Akademie in Bad Godesberg!

    wurde bereits vom Verfassungsschutz 2003 beobachtet, weil "Hort des Bösen" mit Kontakten zu El Kaida.

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bad-godesberg/lannesdorf/Weg-von-der-Aura-des-Boesen-article748882.html

    Kein Wunder, denn diese Moschee wird vom Saudisch-Arabischen Königshaus finanziert und Saudi-Arabien ist der Horst von Salafisten und Wahabiten, die vom dortigen Königshaus auch in Deutschland finanziell unterstützt werden, um den Ur-Islam der drei ersten Generationen nach dem Propheten, auch in Deutschland heimisch zu machen.

    Dass Bonn zu den Salafisten-Centern in der BRD gehört und der Ex-Boxer und predigende Häkelmütze Pierre Vogel dort auch sein Hauptquartier hatte und hat, wenn er sich in Deutschland aufhält, kann nun wirklich kaum erstaunen.
    Und wer wissen will, wer mittlerweile dreist öffentlich aufruft, wer für sich alles im Alleingang für selbstverständlich beansprucht "gemeinsam zu Bonn zu gehören", der lese hier perplex weiter:

    Insgesamt gibt es in Bonn mittlerweile acht Moscheen für die rund 30.000 Muslime in der Stadt am Rhein mit ihren knapp 325 000 Einwohnern. Mit dem Slogan „Gemeinsam sind wir Bonn“ wirbt Selim Yesilyurt, Sprecher des Rates der Muslime, für ein friedliches Zusammenleben und gesellschaftspolitischen Dialog. Doch Bonn gilt seit Jahren auch als Islamisten-Hochburg, als ein Zentrum für Hassprediger und Extremisten.

    http://www.fr-online.de/politik/salafisten-haftbefehl-wegen-mordversuchs,1472596,15195052.html


    ... und wer biedert und dient sich sich mal wieder dem Islam an? Natürlich die EVK. Der religiöse Corpus der Grünen und treueste Gefährten und Steigbügelhalter des "Propheten".

    Luther würde sich im Grab umdrehen, was diese Paffen aus seiner Kirche gemacht haben: eine islamisch verwässerte Kirche mit evangelischen Hodschas.

    http://www.ekir.de/BadGodesberg-Voreifel/bgv_2012_03-superintendent-besuch-koenig-fahad-akademie-2043.php

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