Donnerstag, 20. September 2012

Bonn: Debatte über den Salafismus beleidigte den Islam!

Islam-Beleidigerin C. Dantschke (Foto:Wikipedia)
"Wie brisant der Salafismus, eine ultrakonservative Strömung im Islam, ist, zeigte sich am Montag in Theorie und Praxis: Während sich am Abend Bonner Bürger im Ratsaal mit dem Thema befassten, hatten Beamte des Bundeskriminalamtes am gleichen Tag den 20 Jahre alten Mohammed Salim A. in Bonn festgenommen. Wie Marcus Köhler, Pressesprecher und Staatsanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe, mitteilte, wird Mohammed Salim A. dringend verdächtigt, die terroristische Vereinigung Islamische Bewegung Usbekistan (IBU) zu unterstützen. Seit knapp einem Jahr soll er auch als Mitglied der IBU aktiv sein und Kämpfer für den Heiligen Krieg angeworben haben. Mohammed Salim A. besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft, ist deutscher und afghanischer Staatsangehöriger." (Quelle: General-Anzeiger Bonn, 18.09.12)

Komisch nur, dass alles, was mit Gewalt und Terrorismus zu tun hatte, im Bonner Ratssaal völlig ausgeblendet wurde. Aber der Reihe nach: Die Informations-Veranstaltung am Montagabend, auf die der Bonner General-Anzeiger hier anspielt, war mit insgesamt ca. 120 Teilnehmern gut besucht. Aber dank ca. 40 anwesenden Vertretern der muslimischen BIG-Partei, dem deutschen Ableger der türkischen AKP, herrschte eine sehr gereizte, spannungsgeladene Stimmung.

"Stargast" dieser Veranstaltung war natürlich die den Lesern dieses Blogs bestens bekannte Claudia Dantschke, eine ehemalige Mitarbeiterin der DDR-Nachrichtenagentur ADN, die sich seit dem Ende des Mauermörder-Regimes als Islamismus-Versteherin, pardon, Islamismus-Expertin verdingt. Frau Dantschke hielt einen ca. einstündigen Vortrag, in welchem sie den Salafismus mit Hilfe von "Generationsmodellen" erläuterte, von "Jugendkultur" sprach, aber alles, was mit Gewalt und Terrorismus zu tun hatte, komplett ausblendete: Kein Wort zu Arid Uka, keines zu Mohamed Merah, schon gar kein Wort dazu, dass es die Salafisten waren, die den islamischen Mob mit Hilfe eines unbedeutenden Mohammed-Filmchens zu Krawallen animiert, U.S.-Vertretungen niedergebrannt und Botschaftangehörige ermordet haben. Wer Frau Dantschkes Ausführungen lauschte, der konnte fast den Eindruck bekommen, bei den Salafisten handele es sich um eine Prediger-Truppe, deren schlimmstes Verbrechen darin bestünde, Jugendliche in ihren Bann zu ziehen.

Auch schimpfte Frau Dantschke über "islamfeindliche" Parteien - eine höchst merkwürdige Form der "Aufklärung" über Salafisten. Eine ähnliche Linie verfolgte Coletta Manemann, Mitglied der "Grünen", Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn und Moderatorin dieser Veranstaltung: Frau Manemann ließ bei der dem Vortrag von Claudia Dantschke folgenden Debatte fast nur Muslime zu Wort kommen - "Ungläubige" hatten so gut wie keine Chance, das Wort zu ergreifen.

Gedankt jedoch haben das die anwesenden Muslime den Damen nicht: Die Vertreter der BIG-Partei warfen Frau Dantschke immer wieder vor, Ihre Ausführungen zu den Salafisten würden den Islam und die Muslime "beleidigen", ferner wurde ihr vorgeworfen, sie hätte die Salafisten "falsch dargestellt". Was sie in der Tat gemacht hat, denn sie hat die Salafisten schöner gemacht, als sie sind - aber die anwesenden Muslime dürften diesen Vorwurf eindeutig anders gemeint haben. Und selbst nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung wurde Frau Dantschke von einer zweistelligen Zahl von BIG-Mitgliedern bedrängt und beschimpft.

Fazit: Es ist völlig egal, wie sehr sich eine Claudia Dantschke bemüht, Salafisten zu verharmlosen, es ist völlig egal, wie sehr sich grüne Integrationsbeauftragte bemühen, kritische "Ungläubige" gar nicht erst zu Wort kommen zu lassen - Bonner Muslime waren immer beleidigt und sie sind auch weiterhin beleidigt. Höchstwahrscheinlich werden sie auch nächste Woche beleidigt sein - auch wenn wir heute noch nicht wissen, weswegen.

Kommentare:

  1. Die ganzen Islamverbände, Zentralräte, muslimische Integrationsräte, türkische interkulturelle Verbände und Clubs etc. etc., sollten ein gemeinsame offizielle Erklärung - ein Kommuniqué - für die Öffentlichkeit und die Regierung herausgeben.


    Bei Terroraktionen im Namen Allahs und seines Propheten, verkünden wir, die Unterzeichner, folgendes:

    - der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun

    - der Islam ist eine friedliche Religion

    - Allah würde so etwas niemals zu lassen

    - das waren keine echten Muslime

    - hier wird der Prophet beleidigt

    - das sind und waren nur Einzelfälle

    - die beziehen sich auf einen anderen Koran

    - die haben den Koran nicht richtig verstanden

    - die haben die Suren nicht verstanden

    - die haben die Suren aus dem Zusammenhang gerissen

    - die haben den Koran nicht zu Ende gelesen

    - du bist Ungläubiger, deshalb verstehst du den Koran nicht

    - das ist Hetze der westlichen Presse


    ... im Namen Allah und seines Propheten - Allahs Segen und Frieden soll auf ihm sein.

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  2. Muss für Frau Dantschke schon frustrierend sein festzustellen, dass sie noch nicht mal zum U-Boot taugt. Vielleicht sollte sie erwägen, auf anständige Art und Weise Geld zu verdienen.

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  3. Das ist das Wesen des Islam.
    Kein Gläubiger kann Allah und seinen Propheten egal auf welche Weise zufriedenstellen. Wie soll das ein Ungläubiger tun können. Allein schon, weil er ungläubig ist, wird der Prophet nie zufrieden sein.
    Also nie ein Lob, ständiger Liebesentzug. Das ist eines der wirksamsten Unterdrückungsinstrumente. Besonders des Faschismus.

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