Donnerstag, 12. Juli 2012

Die "Berliner Zeitung" bläst zum Angriff

"Die Krawalle sollen beweisen, wie gefährlich Salafisten sind. Nur: Davon muss man keinen mehr überzeugen. Verfassungsschützer beobachten salafistische Gruppen seit Jahren, der Innenminister hat gerade eine salafistische Vereinigung verbieten lassen, Migrantenverbände distanzieren sich klar von ihnen. So ist offensichtlich, dass Pro Deutschland kein Problem benennen, sondern Stimmung gegen alle Muslime in Deutschland machen will. Die Zwickmühle: Ignoriert man das Schauspiel nun, um nicht zur Eskalation beizutragen - oder bezieht man gegen die Umtriebe Stellung? Es kommt darauf an, die richtige Balance zu finden." (Presse-Mitteilung der Berliner Zeitung vom 11.07.12)

Nun, wie eine Presse-Mitteilung liest sich das nicht gerade - dazu fehlen die Fakten oder andere Informationen. Es liest sich mehr wie der Versuch einer linken Zeitung, anderen ihre Sicht der Dinge aufzuzwingen.

Und die ist mehr als eindimensional! Über die Behauptung der Berliner Zeitung, Migrantenverbände würden sich "klar" von den Salafisten distanzieren, könnte man ja noch schallend lachen - dieser Satz hat in der Tat hohen Unterhaltungswert. Wirklich ärgerlich jedoch ist nicht das, was die Berliner Zeitung uns da erzählt - sondern all das, was sie in dieser, als "Presse-Mitteilung" verkleideter Stimmungsmache gegen Salafisten-Gegner, so alles verschweigt:

So verschweigt die Berliner Zeitung, dass - von einer einzigen Ausnahme abgesehen - alle salafistischen Gruppierungen in Deutschland nach wie vor völlig ungehindert ihrem gefährlichen Tun nachgehen können. Das gilt ganz besonders für Berlin und Nordrhein-Westfalen, jenen Bundesländern, welche die höchste "Salafisten-Dichte" haben und deren Innenpolitiker bis heute null und nichts gegen die Herren Salafisten unternommen haben. Auch der Skandal, dass Salafisten in Deutschland, ganz besonders in Nordrhein-Westfalen, so gut wie nie strafrechtlich belangt werden, wird von der Berliner Zeitung dezent verschwiegen.

Stattdessen tut die Berliner Zeitung so, als sei es gar nicht mehr notwendig, das Problem Salafisten zu benennen. Sie behauptet kackfrech, es sei gar nicht mehr notwendig, andere von der Gefährlichkeit der Salafisten zu überzeugen. Die Tatsache, dass Bundes-Innenminister Hans-Peter Friedrich den Salafisten-Verein "Millatu Ibrahim" verboten habe, ist der Berliner Zeitung Beleg genug, dass der Staat die Gefahr erkannt habe und nunmehr handele. Dass wir in Wahrheit mit dem CSU-Politiker Friedrich und den beiden hessischen CDU-Politikern Boris Rhein und Ismail Tipi gerade mal drei(!) Politiker in Deutschland haben, die tatsächlich etwas gegen die Salafisten zu tun gewillt sind und der Rest unserer Politiker immer noch schläft und/oder abwiegelt, blendet die Berliner Zeitung geschickt aus.

Völlig lächerlich ist der Vorwurf, man wolle ja gar nicht gegen die Salafisten protestieren, sondern Stimmung gegen "alle Muslime in Deutschland" machen. Genausogut könnte man linksextremen Gruppierungen vorwerfen, sie wollen ja gar nicht gegen Neo-Nazis protestieren, sondern nur Randale machen. Oder Stimmung gegen die Deutschen als solches machen. Aber mit solchen Vorwürfen hält sich unsere Links-Presse natürlich vornehm zurück!

Aber leider kennt jeder, der irgendwann einmal irgendwo, ganz gleich, für welche Gruppierung, gegen Salafisten protestiert hat, den Lieblings-Vorwurf linker Redakteure, man wolle ja gar nicht gegen Salafisten, sondern gegen "die" Muslime protestieren. Man protestiert gegen Salafisten, Steinigung, Terrorismus oder die Scharia und - schwupps - wird man von den Linken zum "Islamfeind" deklariert. Eine "falsche" Bemerkung über die Unterdrückung der Frau im Islam - für die Linken Beweis genug, dass man entweder "Nazi", "Rassist" oder "Muslimhasser" sei.

Dahinter verbirgt sich das arrogante Diktat linker Redakteure, die uns vorschreiben wollen, wogegen wir protestieren dürfen und wogegen nicht: Gegen christliche Extremisten dürfen wir protestieren, gegen atheistische auch. Ganz besonders erwünscht sind Demos gegen alles, was israelisch und somit jüdisch ist - da schlägt das Herz eines jeden linken Redakteurs natürlich sofort höher und schneller! Aber Demos gegen muslimische Extremisten würde unsere Links-Presse am liebsten verbieten lassen, denn alles, was mit "Islam" etikettiert ist, wird von unserer Links-Presse kritiklos gehätschelt.

Aber zum Glück leben wir nicht in einem SED-Staat, der seinen Bürgern diktiert, wogegen sie protestieren müssen, dürfen und nicht protestieren dürfen. Nur die Redakteure jener Berliner Zeitung, die zu Zeiten der DDR dem SED-Zentralkomitee unterstellt war, tun sich mit der Meinungsfreiheit unserer Verfassung scheinbar immer noch sehr schwer. Also versuchen sie ihre DDR-erprobten Hetz-Kampagnen, in denen sie Salafisten-Gegner und andere Islam-Kritiker als "Islamhasser" diffamieren.

Von solchen Kampagnen sollte man sich jedoch nicht länger einschüchtern lassen; Freie und mündige Bürger eines freien Landes brauchen weder einen Propheten, noch einen "Führer", aber auch keine linken Redakteure, die ihnen diktieren, wogegen man protestieren darf und wogegen nicht - sondern bestimmen selber, wie sie von ihrem Grundrecht auf Meinungsfreiheit Gebrauch machen.

Kommentare:

  1. Zudem will die Polizei mit den betroffenen Moschee-Gemeinden Gespräche führen, um besänftigend auf sie einzuwirken. „Wir prüfen die Kundgebungsanmeldungen genau und werden unsere Einsatzmaßnahmen den Erfordernissen entsprechend ausrichten“, sagte ein Polizeisprecher lediglich.


    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/islamhasser-demo-polizei-will-moscheevereine-besaenftigen,10809148,16600930.html

    ... mit Moschee-Gemeinden Gespräche führen, um besänftigend auf sie einzuwirken?

    Und sonst geht's euch noch gut in Berlin! Was muss euch der A.... auf Grundeis gehen vor Muslimen!

    Am besten der Polizeisprecher tritt zusammen mit einer Hundertschaft der Polizei in einer der Moschee-Gemeinden geschlossen zum Islam über - damit Muslime wieder besänftigt sind.

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  2. Und um die "richtige Balance" zu finden, stellen sich die linken Schwachköpfe an die Seite der Salafisten, um gegen Pro zu demonstrieren? Das muss mir mal einer erklären.

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