Freitag, 20. Juli 2012

Mißverständnis der Woche

"Wir nehmen die von den Salafisten ausgehende Gefahr sehr ernst", sagte NRW-Inneminister Ralf Jäger (SPD) unserer Zeitung. Auch in NRW bereite es Sorge, dass die Salafisten "bewusst junge Menschen erreichen wollen und das teilweise auch gelingt". NRW praktiziere deshalb eine Doppelstrategie aus Repression und Prävention im Kampf gegen diese Art des Extremismus. Die Sicherheitsbehörden gingen konsequent gegen gewalttätige Islamisten vor." (Quelle: RP-Online, 19.07.12)

Hier muss ein Mißverständnis vorliegen, denn um die Situation im Salafisten-Paradies Nordrhein-Westfalistan zu beschreiben, ist eine Vokabel wie "Repression" eindeutig nicht geeignet. Aber vielleicht ist dieses Mißverständnis ja auch nur sprachlich begründet?

Um das einmal näher zu erläutern: Die Vokabel "Repression" leitet sich aus dem Lateinischen ab, wo das re "zurück" bedeutet und primere "drängen" oder "drücken". Somit ist "Repression" ein Synonym für das Zurückdrängen bzw. Zurückdrücken.

Wenn jedoch die Strafverfolgung von Salafisten eher inexistent ist und zumeist darin besteht, dass irgendjemand sagt "Du, Du, Du - damit Du auch siehst, dass ich Dir wohlgesonnen bin, stelle ich jetzt das gegen Dich gerichtete Strafverfahren ein - aber tu' sowas bitte nicht wieder!", dann ist der Tatbestand der "Zurückdrängung" nicht wirklich erfüllt. Ähnlich verhält es sich mit ominösen "Strafbefehlen", bei denen niemand weiß, ob sie tatsächlich eine ernsthafte Bestrafung enthalten oder nicht. Und dafür, dass Salafisten problemlos in anderen Moschee-Gemeinden Unterschlupf finden und dort ihre alte Ideologie unter neuem Namen weiterleben können, gilt das Gleiche.

Rein sprachlich betrachtet wäre da der Begriff der "Subvention", welcher sich aus dem lateinischen subvenire (= zu Hilfe kommen) ableitet, vielleicht ein wenig geeigneter. Und die Salafisten scheinen das auch ähnlich zu sehen, denn anders kann man nicht erklären, warum das Salafisten-Paradies NRW mit der verurteilten, aber leider freigepressten Terror-Braut Filiz Gelowicz dieser Tage den x-ten prominenten salafistischen Neuzugang begrüßen darf - ein Bundesland, in welchem Salafisten tatsächlich zurückgedrängt werden würden, würde sich niemals eines solchen ungebrochenen Zuzuges prominenter Salafisten erfreuen.

Somit ist dieses Mißverständnis vielleicht ja nur darin begründet, dass Herrn Innenminister Jäger (SPD) derlei sprachliche Feinheiten und damit der Unterschied zwischen "Repression" und "Subvention" nicht vollständig bewusst ist - der korrekte Umgang mit aus dem Lateinischen abgeleiteten Begrifflichkeiten ist halt nicht jedermanns Sache!

Kommentare:

  1. Abgetaucht - aber weiterhin aktiv!

    http://www.solinger-tageblatt.de/Home/Solingen/Salafisten-Abgetaucht-aber-weiterhin-aktiv-3dbd2e53-8fed-4f1a-a526-d5f145acfd46-ds

    Versteh einer, was das alleinige Verbot von vereinzelten Moscheen bzw. Internetseiten soll? Ansonsten laufen die Typen, die die Verfassung und das Grundgesetz abschaffen wollen für den Gottesstaat und die Scharia, frei herum.
    Das sind doch alles Alibi-Aktionen ohne jeglichen Nutzen.

    Das gehört strafrechtlich verfolgt bis hin zur Einbuchtung und anschließender Ausweisung, falls es sich um keine deutschen Bürger handelt.
    Wobei man bei den anderen mit deutschen Plastikausweisen, die hier geboren sind, langsam gesetzliche Regelungen finden sollte, denen die Staatsbürgerschaft abzuerkennen und auszuweisen.

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  2. da hat der Alibi-Salafisten-Jäger von der SPD, wohl Repression mit Depression verwechselt. Seitdem er und seine SPD in Mönchengladbach mit der Aufarbeitung der Salafisten als Innenminister seit 2010 tätig ist, kann man als Ergebnis von seinen Repressionen, nur noch in Depressionen verfallen.

    Das einzige, wo der SPD-Innenminister aufgefallen ist, medienwirksam in Zeitungen und Fernsehen zu verkünden, das Grundgesetz Artikel 5 - Meinungsfreiheit - für Salafisten, die ja zum Islam gehören, zu unterlaufen, indem er über ca. 5 - 6 verschiedene Verwaltungsgerichte in NRW verbieten lassen wollte, dass "Pro NRW" Prophetenkarikaturen öffentlich während deren Demos zeigen dürfen .... und gescheitert ist. Lag wohl daran, dass da noch (!) Kufar tätig sind und keine Propheten gläubige Richter.

    Tja, immerhin: "unsere" SPD - die tut was für den Islam, da ist Verlass drauf.
    Da wird auch mal ganz nebenbei versucht für die Islamanbeter, das Grundgesetz auszuhebeln, schließlich sollen sich alle wohl fühlen in Deutschland.
    Und wenn das Grundgesetz da an der einen oder anderen Stelle nicht ganz Mohammad- und Koran Vorstellungen entspricht und klemmt, dann hilft die SPD mal gerne nach und unterstützt.

    Dafür hat der Innenminister Jäger auch schon mal mindestens einen Fuß ins islamische Paradies "Jannah" setzen dürfen. Also ein Kandidat für die islamische Hölle, ist Jäger jetzt bestimmt nicht mehr - bei dem Einsatz.

    Allaaaahu Akbar, Herr Salafisten-Jäger.... wann machen Sie und die SPD den nächsten Vorstoß, um das GG dem Islam anzupassen?

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