Sonntag, 8. Juli 2012

Herr Polenz, wollen Sie sich nicht verändern?

Herr Polenz, sowas aber auch: Die gegen Sie gerichteten Rücktrittsforderungen werden immer lauter.

Na ja, was Sie sich da geleistet haben, war ja auch ein "starkes Stück": Sie betreiben eine Facebook-Seite, die sich mit der Zeit zum - von Dawa-News natürlich mal abgesehen - beliebtesten virtuellen Treffpunkt von Judenhassern, Salafisten, Möchtegern-Selbstmordattentätern, Verschwörungstheoretikern und Psychopathen jeglicher Art in diesem Land entwickelt hat. Dingen, denen Sie großzügig freien Lauf gelassen haben. Aber wenn jemand die von Ihnen protegierte "Kostümjüdin" Wachendorff kritisiert hat, dann sind Sie natürlich sofort eingeschritten. Somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass aus der "Causa Wachendorff" ganz flott eine "Causa Polenz" geworden ist. Und, ja, Sie sollten zurücktreten. Aber nicht nur wegen der "Causa Wachendorff" und Ihrer abscheulichen Facebook-Seite. Nein, nein - in Wahrheit ist Ihr Rücktritt schon seit Jahren überfällig!

Mir war nie wirklich verständlich, wie ein Politiker, der heimlich und ohne das Wissen unserer Regierung Hamas-Terroristen trifft, überhaupt Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses bleiben konnte. Schon alleine deshalb war ich immer der Meinung, dass Sie als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses völlig untragbar sind. Ganz besonders skandalös fand ich Ihre Reaktion auf die Verfolgung von Christen im Ägypten der Muslim-Brüder und Salafisten: Wer Sprüche macht wie "Bemühungen um Menschenrechte für Christen dürfen nicht fehlgedeutet werden als Ankündigung eines neuen Kreuzzuges" und gleichzeitig Muslim-Brüder schönredet, der plädiert in Wahrheit für das Weggucken - nur, um bärtige Fanatiker nicht zu verärgern. Bei einem Politiker der Grün_innen oder der "Linkspartei" wäre das nicht weiter aufgefallen, bei einem Politiker einer Partei, die sich zumindest offiziell immer noch als "christlich" bezeichnet, ist es unerträglich. Sicherlich: Sie haben noch nie Herrn Adolfjihad in Teheran als ihren "persönlichen Freund" bezeichnet. Aber das ist auch wirklich das Einzige, dass man Ihnen zugutehalten kann.

Sie sehen: Ihr Rücktritt ist schon seit Jahren mehr als überfällig. Aber Leute wie Sie treten nicht zurück - das wissen wir doch alle. Jetzt gerade versuchen Sie sich dadurch zu retten, indem Sie sich als "strammer" Israel-Freund präsentieren. Was nach Ihrer "Israel-Kritik" der letzten Jahre natürlich peinlich und verlogen ist. Aber es sagt uns, dass Sie vor nichts zurückschrecken - nur um nicht zurücktreten zu müssen. Ja, manche Politiker sind leider so.

Aber wenn Sie sich mit dem Rücktritt so schwer tun, könnten wir uns da nicht auf einen Kompromiss einigen? Der gewährleistet, dass Sie der Politik erhalten bleiben (oder die Politik Ihnen), aber auch beinhaltet, dass die CDU endlich von Ihnen befreit wird? Mein Vorschlag: Haben Sie schon einmal von der sogenannten "BIG-Partei" gehört?

Um das mal kurz zu erklären: BIG steht für "Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit". Aber Namen haben bekanntlich nichts zu bedeuten, die BIG-Partei ist vermutlich genauso innovativ und gerecht, wie die CDU - nicht zuletzt dank Politikern wie Ihnen - noch christlich ist. Was aber viel wichtiger ist: Die BIG-Partei ist nichts anderes als so eine Art deutscher Ableger von Erdogans AKP - sozusagen Erdogans langer Arm in Deutschland. Oder einer von Erdogans vielen langen Armen in Deutschland. Schon alleine deswegen müssten Sie sich doch dort wohl fühlen, finden Sie nicht auch?

Na ja, zugegeben: Im Moment ist die BIG-Partei etwas schief angesehen, einfach deswegen, weil ihre Nähe zu den Salafisten höchst ungeklärt ist. So wurde z.B. bei der Bonner "Informations-Veranstaltung" vor 9 Tagen die Frage gestellt, ob die BIG-Partei die Salafisten vor und/oder am Tag der Bonner Salafisten-Krawalle unterstützt hat. Und die Damen und Herren auf dem Podium haben einfach so getan, als sei die Frage nie gestellt worden - was ja in der Tat sehr verdächtig ist. Aber da Sie sich ja noch weniger als selbst NRW-Innenminister Jäger (SPD) als "Salafisten-Jäger" hervorgetan haben, muss Sie diese höchst seltsame und ungeklärte Nähe der BIG-Partei zu den Herren Salafisten nicht weiter stören. Hinzu kommt: Wer mit Hamas-Terroristen redet, der hat mit Salafaschisten sowieso kein Problem.

Sehen Sie's doch einfach so: Bei der BIG-Partei können Sie ihre "Israel-Kritik" viel ungehemmter ausleben als in der CDU, für Ihre unkritische Haltung zu Hamas, Muslim-Brüdern & Co. gilt das Gleiche. Und als Mitglied der BIG-Partei könnten Sie Freunde des Staates Israel wie auch Islam-Kritiker nach Herzenslust als "Nazis" beschimpfen - so, wie Sie es ja bereits getan haben. Nur dass Ihnen Ihre neuen Parteifreunde deutlich mehr Beifall klatschen werden als Ihre Noch-Parteifreunde. Und wer weiß - vielleicht können Sie Ihre Freundin Wachendorff ja sogar mitbringen? Und mit ihr einen deutsch-arabischen Kindergarten in Bonn eröffnen?

Herr Polenz, wie wär's? Schließlich wollen wir doch alle nur, dass Sie in einer Partei sind, in der Sie sich auch wohlfühlen!

1 Kommentar:

  1. Polenz ist auch nur "Hündchen" von Frau Merkels Gnaden, genau wie ihr einstiger Adlatus "Islam-Wulf" ..

    Und wenn man hört, wie Deutschland schon freiwillig seiner Islamisierung durch die Türkei vorantreibt, dann kann einem Angst und Bange werden.

    Frau Merkel: "Unser Land wird sich weiter verändern", sagte die Kanzlerin im September 2010 und Deutsche werden mehr Moscheen sehen. Nach Ansicht der Kanzlerin wird das Stadtbild künftig stärker von Muslimen geprägt sein. Auch Imame will sie in Deutschland ausbilden.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article9716872/Merkel-Deutsche-werden-mehr-Moscheen-sehen.html



    Wann werden wir ihn sehen, den türkische Halbmond auf Schwarz-Rot-Gold und die Deutsch-Türkisch-Hymne zweisprachig hören?

    http://www.youtube.com/watch?v=b7RM6QEeiDY&feature=related


    Im Grunde genommen bedarf es dieser BIG gar nicht. Bei der Anbiederung an den Islam, versuchen sich die im Parlament befindlichen Parteien gegenseitig zu übertreffen - hundertprozentige Kongenialität mit der BIG.

    ... der Islam gehört zu Deutschland: "Bundespräsident" Wulff am Tag der "Deutschen Einheit"

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