Mittwoch, 4. Juli 2012

Die üblichen Merkwürdigkeiten

"Welches Strafmaß gegen den Beschuldigten beantragt wurde, ist nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft gibt dazu keine Auskunft. Am Gericht haben die Richter nach eigenen Angaben zurzeit keinen Zugriff auf die Akten, weil das Urteil noch nicht rechtskräftig ist." (Quelle: RP-Online, heute)

So, so: Unsere Staatsanwaltschaft will uns nicht erzählen, welches "Strafmaß" für den Salafisten-Schläger beantragt wurde. Und die Richter haben angeblich keinen Zugriff auf ihre eigenen Akten. Und warum dieser Strafbefehl am 9. Mai beantragt, das Opfer jedoch erst am 27. Juni darüber in Kenntnis gesetzt wurde, kann uns natürlich auch niemand erklären. Aber dass es immer mit Merkwürdigkeiten verbunden ist, wenn unsere Staatsanwaltschaft entscheidet, einen von der Polizei ermittelten salafistischen Straftäter nicht vor Gericht zu stellen, hat in Mönchengladbach ja bereits Tradition - das kennen wir bei dieser Staatsanwaltschaft gar nicht anders.

Ach, bei der Gelegenheit: Erst vor zehn Tagen haben uns das BKA und der FOCUS erzählt, dass Journalisten, Politiker und Polizisten von Salafisten-Gewalt bedroht sind. Weiß irgendjemand von den Lesern dieses Blogs, warum Staatsanwälte nicht zum gefährdeten Personenkreis gehören?

Man wird ja noch fragen dürfen . . . .

Kommentare:

  1. "Man wird ja noch fragen dürfen . . . ."

    Aber die Antworten
    muss man sich auch
    heute noch immer
    erkämpfen!

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  2. Der Mönchengladbacherin Justiz aus Richterschaft und Staatsanwaltschaft hat bekanntlich insofern ein großes Problem, dass man Salafisten aufgrund ihrer Barttracht nicht eindeutig identifizieren kann, wegen frappierenden Ähnlichkeiten der Bartträgern.

    Da musste doch sogar kürzlich eine Richterin von der Mönchengladbacherin Justiz noch im Juni diesen Jahres einen salafistischen Karnevalsschläger, der einen Karnevalsclown im Namen Allahs mit einem Knüppel züchtete, frei laufen lassen, weil man den wegen seines Bartwuchses nicht von den anderen unterscheiden konnte.

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