Samstag, 14. Juli 2012

Die Berliner Polizei "besänftigt" Salafisten

"Die Veranstalter rechnen mit 50 bis 100 Teilnehmern. Gleichwohl erwartet man bei der Polizei wegen der Gegendemonstrationen einen anstrengenden Einsatz. Sie will mit einem Großaufgebot im Einsatz sein, um Gewaltausbrüchen wie Anfang Mai in Bonn und Solingen vorzubeugen. Zudem will die Polizei mit den betroffenen Moschee-Gemeinden Gespräche führen, um besänftigend auf sie einzuwirken."
(Quelle: Berliner Zeitung, 12.07.12)

Die "betroffenen" Moschee-Gemeinden? Wer, bitte, könnte das sein?

Nun, die für Mitte August in Berlin unter dem Motto "Hasta la Vista, Salafista!" geplanten Protest-Kundgebungen richten sich explizit und ausschließlich gegen vom Verfassungsschutz überwachte Salafisten-Moscheen - somit können mit der wertneutralen und nichtssagenden Formulierung von den "betroffenen" Moschee-Gemeinden nur die Herren Salafisten gemeint sein.

Das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen: Eine demokratische Partei meldet ordnungsgemäß eine Protest-Kundgebung gegen verfassungsfeindliche Extremisten an - und die Berliner Polizei hat nichts Besseres zu tun, als mit eben diesen verfassungsfeindlichen Extremisten zu reden und sie zu "besänftigen". Was immer wir uns darunter, wie die Berliner Polizei Salafisten "besänftigt", auch vorstellen können.

Dank des Kniefalles der Berliner Polizei vor den Salafisten sind wir von Szenarien wie diesem hier anscheinend nicht mehr allzu weit entfernt. Darauf jedenfalls, dass eine Polizei, die Salafisten zu "besänftigen" versucht, protestierende Bürger beschützen wird, die von wenig besänftigten Salafisten angegriffen werden, sollte man im Deutschland des Jahres 2012 wohl besser nicht mehr vertrauen.

1 Kommentar:

  1. Kotau vor dem Islam - was sonst kann man von den Staatsorganen erwarten.

    "Mönchengladbach 2010-2011" durch die dortigen Salafisten hat Schule gemacht. Sei es durch die dortige Politik von SPD und Grünen, das dortige Ordnungsamt, die Justiz - hier die Staatsanwaltschaft - die Verfahren gegen Salafisten unter dem Deckmäntelchen des Grundgesetzes,regelmäßig einstellt. Oder die Polizeipräsenz für Salafisten, damit diese öffentlich auf dem Marktplatz ihrer "Religion" huldigen dürfen. Und das, obwohl sie als verfassungsfeindlich eingestuft werden.

    Verfassungsfeindlich als "Religion" als auch deren Ausübung in Deutschland. Diese "Religion" ist weder mit dem GG noch der Verfassung kompatibel.

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