Samstag, 16. Juni 2012

Wo bleiben die üblichen Verdächtigen?

Irgendwie ist es am Tag 2 nach den ersten Maßnahmen unseres Bundes-Innenministers Hans-Peter Friedrich gegen die deutsche Salafisten-Szene merkwürdig und verdächtig ruhig. Man fragt sich verwundert: Wo bleiben eigentlich die Vertreter der Islamisierungs-Lobby und der Integrations-Industrie, die wütend aufheulen und uns erzählen, so'n bißchen Salafismus sei doch nicht soo dolle schlimm, außerdem sei ja gar nicht jeder Salafist ein Terrorist - aber die 78 Millionen Rechtsradikale in Deutschland seien viel gefährlicher und müßten gleich und sofort bekämpft werden? Uns gar erzählen, die CSU sei eine gefährliche Rechts-Partei?

Wo bleibt Aiman Mazyek vom "Zentralrat der Muslime", der uns beleidigt erzählt, der Salafismus hätte doch mit dem Islam genausowenig zu tun, wie der Islam mit dem Islam zu tun hätte? Wo bleibt die Mönchengladbacher SPD-Integrationsbeauftragte, die Herrn Friedrich vorwirft, er "gieße Öl ins Feuer"? Wo bleibt der "Islamwissenschaftler" Michael Lüders, der uns immer auf n-tv erzählt, der Islam an sich sei ja supi-prima-toll, und sollte er zufälligerweise mal nicht supi-prima-toll sein, so wäre das nur die Schuld Israels und der USA? Wo bleibt die Staatsanwältin, die uns erzählt, die Salafisten wollten doch nur beten und ihre Religion ausüben? Eilfertig unterstützt von der dauerberauschten Margot Käßmann, die sofort vorschlägt, für Salafisten beten sei doch viel besser als Razzien und Verbote? Und vor allem: Wo bleibt die "Islamismus-Expertin" Claudia Dantschke, die uns daran erinnert, dass es ja auch "gute" Salafisten gäbe - wie beispielsweise Muhamed Ciftci?

Aber nein - nichts dergleichen. Stattdessen hört man bislang nur SPD-Politiker, die, wie NRW-Innenminister Jäger, jetzt plötzlich so tun, als ob sie schon immer dafür gewesen wären, dass der Salafismus in Deutschland bekämpft werden müsse - was natürlich wenig glaubwürdig ist, aber gerade deswegen hohen Unterhaltungswert hat.

Und der absolute Höhepunkt dieser seltsamen Situation besteht zweifelsfrei darin, dass plötzlich die SPD-Politikerin und Referatsleiterin der Staatskanzlei NRW,  Lale Akgün, zitiert wird, die bereits Anfang dieser Woche massive Kritik an den Islamverbänden in Deutschland geübt hat; Sie fände es paradox, wenn die muslimischen Verbände die Salafisten verurteilten, da diese ebenfalls über ähnliche Einstellungen verfügten, so die SPD-Politikerin. Wörtlich sagte Frau Akgün: "Viele ‚Nicht-Böse’ haben eine ähnliche Ideologie. Sie schreien nur nicht so laut.[…] Die ‚klassischen’ muslimischen Verbände und Moschee-Vereine bieten kaum Alternativen, denn auch sie haben keine Antworten auf die Fragen der Gesellschaft, hängen in den Netzen ausländischer Organisationen oder Staaten und sind oft nationalistisch eingestellt." (Quelle: Deutsch-Türkische Nachrichten, 15.06.12)

In der Sache hat Frau Akgün natürlich völlig Recht; Man möge sich doch bitte nur mal die muslimischen Vereine in Rheydt angucken, bei denen die Herren Salafisten nach ihrem Auszug aus Eicken mit - wie könnte es anders sein - freundlicher Unterstützung der Stadt Mönchengladbach Unterschlupf gefunden haben. Diese Vereine mögen in der Tat nicht so gewaltbereit sein wie die Salafisten - aber die ideologische Nähe ist da doch wohl unstrittig.

Aber dass eine Politikerin so etwas überhaupt ungestraft aussprechen darf, verwundert schon ein wenig: Das ist fast so, als hätte die Kirche im Mittelalter tatenlos zugesehen, wenn ein Wissenschaftler plötzlich behauptet hätte, die Erde sei eine Kugel. Aber vielleicht darf Frau Akgün so etwas ja nur deshalb ungestraft sagen, weil sie eine Frau, türkischstämmig und SPD-Mitglied ist - jeder andere wäre von unserer Links-Presse sofort als "Brandstifter", "Islamhasser" und "Neo-Nazi" beschimpft und mit einer Hetzkampagne von nicht unter drei Wochen Dauer bestraft worden.

Jedenfalls ist es am Tage 2 nach diesem bundesweiten "Paukenschlag" verdächtig ruhig; Wirkliche Klarheit darüber, was das für uns hier in Mönchengladbach wohl zu bedeuten hat, bekommen wir jedoch erst, wenn die Rheinische Post verkündet, der Mönchengladbacher Oberbürgermeister hätte gesagt, er sei ja schon immer dafür gewesen, dass man etwas gegen die Salafisten tun solle - außerdem wolle er auf der nächsten Anti-Salafisten-Demo eine Rede halten.

Oder wenn die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft verkündet, man werde ab jetzt salafistische Straftäter genauso konsequent anklagen wie nicht-muslimische Straftäter. Und anfangen wolle man damit, dass der Salafisten-Schläger vom 24.06.11 gleich mal vor Gericht gestellt wird - wo man keinen Freispruch, sondern vielmehr eine Strafe beantragen wolle - man sei ja schließlich eine Anklagebehörde und keine Salafisten-Anwaltschaft!

Nun, wenn all das passieren sollte, dann hätten wir tatsächlich Klarheit. Nämlich darüber, uns jetzt kneifen zu müssen - weil das dann wirklich nur ein Traum sein kann.

1 Kommentar:

  1. Die ‚klassischen’ muslimischen Verbände und Moschee-Vereine bieten kaum Alternativen, denn auch sie haben keine Antworten auf die Fragen der Gesellschaft, hängen in den Netzen ausländischer Organisationen oder Staaten und sind oft nationalistisch eingestellt." (Quelle: Deutsch-Türkische Nachrichten, 15.06.12)


    wie wahr - Moscheen als Hort des Islamismus, der Demokratie ablehnt:

    Cahit Kaya (Obmann des Zentralrats der Ex-Muslime Österreich):

    „Es sind sehr bedenkliche Moscheevereine aktiv, die massiv unter den Jugendlichen missionieren und äußerst rassistische und antisemitische Ideologien verbreiten. Mit Demokratie hat dies nichts mehr zu tun. In diesen Clubs wird u.a. Der Hass auf den Westen geschürt und eine von türkischen Islamisten angeführte islamische Herrenreligion propagiert. Integration wird völlig abgelehnt und aktiv bekämpft.“


    Serap Çileli Buchautorin und Menschenrechtlerin:

    „Eure Toleranz wird uns muslimische Frauen noch umbringen. Dieses naive Toleranzverständnis von vielen politischen Sonntagsrednern schadet uns. Uns türkischen Frauen wäre viel Leid erspart geblieben, wenn man in Deutschland mehr über den Alltag von muslimischen Frauen geredet hätte.“


    Joachim Kardinal Meisner (Erzbischof von Köln):

    „Toleranz predigt der Islam immer nur dort, wo er in der Minderheit ist.“


    The Catholic Encyclopedia (1908):

    „In politischen Dingen ist der Islam eine Mischung aus Despotismus im eigenen Land und Aggression gegen andere Länder. Die Rechte von nicht-muslimischen Untertanen sind von der vagesten und eingeschränktesten Art, und ein Religiöser Krieg ist heilige Pflicht, wann immer sich die Chance auf einen Sieg über “Ungläubige” bietet. Mittelalterliche und moderne mohammedanische, besonders türkische Verfolgungen von Juden und Christen sind das beste Beispiel für diesen fanatischen religiösen und politischen Geist.“

    AntwortenLöschen