Donnerstag, 28. Juni 2012

Von Böcken, Gärtnern und Jägern

"Dem Aufkommen des Salafismus will der Innenminister ebenfalls mit einem neu zu entwickelnden Programm für Aussteiger entgegentreten. Dafür setzt Jäger auf Kooperationen mit Moscheen und Islamverbänden, um gewaltbereite Salafisten für eine friedliche Form des Islamismus zu gewinnen. "Wir haben es mit einer neuen Dimension der Gewalt durch Salafisten zu tun", sagte er. Allein in Nordrhein-Westfalen gehen die Verfassungsschützer von etwa 500 salafistischen Aktivisten aus."
(Quelle: WAZ, 16 Uhr 31)

Hmm, hmm: Das mit dem "friedlichen Islamismus" könnte man auch als Widerspruch in sich begreifen.

Aber dieses "Wischi-Waschi", man wolle in "Kooperation" mit Moscheen und Islamverbänden gewaltbereite Salafisten für was-auch-immer gewinnen, hat zumindest den Vorteil, dass man es ganz leicht von SPD-Deutsch in klares Deutsch übersetzen kann: Innenminister Jäger bleibt sich und seiner Partei treu und beabsichtigt, das Salafisten-Problem auch weiterhin unter den Teppich zu kehren.