Samstag, 16. Juni 2012

Die aktuelle Dünnhäutigkeit unserer Links-Presse

"Das Solinger “Bunt statt Braun”-Bündnis, dem auch die DKP und die “Linkspartei” angehört, hat ja mehrfach gegen Gruppierungen demonstriert, nur weil diese vor der Solinger “Millatu Ibrahim”-Moschee gegen Salafisten protestiert haben.

Was werden die Linksradikalen von “Bunt statt Braun” jetzt tun, nachdem Bundes-Innenminister Friedrich (CSU) den Salafisten-Verein “Millatu Ibrahim” verboten hat? Werden sie gegen die CSU demonstrieren? Uns gar erzählen, die CSU sei “rechtsextrem”?

Zuzutrauen wär’s diesen Chaoten . . . . . . ."

Zugegeben: Das war ein sehr hämischer Kommentar. Aber nachdem die Solinger kein einziges Mal gegen die Salafisten demonstriert haben, nachdem die Solinger immer nur gegen Gruppierungen von außerhalb demonstriert haben, weil diese gegen die Salafisten protestiert haben, nachdem die Solinger Medien wie auch die Solinger Zivilgesellschaft insgesamt eher kläglich auf die Salafisten reagiert hat, in keinster Weise vergleichbar mit dem mutigen Bürger-Protest in Mönchengladbach und erst ein Bundes-Innenminister dem Treiben der Solinger Salafisten ein vorläufiges Ende setzen mußte, konnte sich der Betreiber dieses Blogs diese Häme einfach nicht verkneifen - und versuchte vor fast 24 Stunden, diesen Kommentar in einem Leser-Kommentarbereich des Solinger Boten zu veröffentlichen.

Leider vergeblich, denn die Solinger Links-Presse, sonst immer flott dabei, wenn es gilt, andere als "Rechtsextreme" oder gar als "Neo-Nazis" zu diffamieren, verträgt im Moment anscheinend keine hämischen Kommentare - jedenfalls wurde der Kommentar vom Solinger Boten bis jetzt nicht freigeschaltet.

Ähnlich erging es dem Betreiber dieses Blogs, als er seine Aufforderung an den SPD-Politiker Körfges, er und seine Parteifreunde Bude und Jäger mögen doch dafür sorgen, dass von der Polizei ermittelte salafistische Straftäter auch tatsächlich vor Gericht gestellt würden, wortgleich in einem Leser-Kommentarbereich von RP-Online veröffentlicht hat. Wie hier jeder nachlesen kann, war dieser Text nichts anderes als die Forderung, von der Polizei ermittelte Straftäter sollten sich auch vor Gericht verantworten müssen - aber selbst das muß für die Redaktion von RP-Online bereits zuviel gewesen sein, denn die hat diesen Text nur Minuten nach ihrem morgendlichen Dienstantritt ratz-fatz weggelöscht.

Ein böser Mensch würde jetzt vermuten, dass unsere nordrhein-westfälische Links-Presse am Tag 1 nach dem Verbot von Salafisten-Vereinen etwas dünnhäutig ist. Und zwar deshalb, weil ausgerechnet ein CSU-Innenminister aus dem fernen Berlin das getan hat, was nordrhein-westfälische SPD-Politiker und Staatsanwaltschaften zwei Jahre lang mit Billigung eben dieser Links-Presse nicht getan haben: Dem Rechtsstaat wieder Geltung zu verschaffen.

Aber der Betreiber dieses Blogs ist ja kein böser Mensch.