Mittwoch, 6. Juni 2012

Außer 'Pro' kneifen mal wieder alle!

In drei Tagen also wollen der "Friedensaktivist" Pierre Vogel und der aus vielen strafrechtlichen Zusammenhängen hinlänglich bekannte Sven Lau in Köln ihren sog. "Ersten islamischen Friedenskongress" abhalten; Darüber, warum diese Veranstaltung nach der Salafisten-Randale in Bonn überhaupt erlaubt wurde, kann man nur rätseln.

"Friedensaktivist" Pierre Vogel
An den Spekulationen darüber, ob die kleine Flagge, die bei Vogels Aufruf zum "Ersten islamischen Friedenskongress" im Hintergrund zu sehen ist, tatsächlich eine Al-Qaida-Flagge ist, möchte sich der Betreiber dieses Blogs nicht beteiligen. Aber formulieren wir es mal so: Uns Al-Qaida als "islamische Friedensbewegung" zu präsentieren, würde zu der stussigen Selbstdarstellung von Pierre Vogel alias Abu Irgendwas ganz wunderbar passen.

Und leider vollzieht sich wieder einmal das, was wir schon aus früheren Salafisten-Veranstaltungen sattsam kennen: Die üblichen Verdächtigen, die beim "Kampf gegen Rechts" jederzeit mitmischen, also die Kirchen, die Gewerkschaften, die Sozen, die GrünInnen und die Links-Bündnisse verschiedenster Couleur, ziehen vor den Islamo-Faschisten ängstlich den Schwanz ein und verzichten auf Proteste jeglicher Art. Lediglich die umstrittene pro-Bewegung kriegt den Hintern hoch und will eine Gegenkundgebung veranstalten.

Daran, ob es gut ist, wenn Proteste gegen islamischen Extremismus immer nur der pro-Bewegung überlassen bleiben, hat der Betreiber dieses Blogs so seine Zweifel. Ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen die Salafaschisten wäre da einfach besser - aber solange jene Kräfte, die sich ständig im "Kampf gegen Rechts" völlig verausgaben, im Kampf gegen Islamo-Faschismus immer nur jämmerlich und kollektiv versagen, gibt es ein solches Bündnis nun einfach mal nicht.

Fazit: Selbst wenn die pro-Bewegung tatsächlich nicht so ganz "koscher" sein sollte (wovon der Betreiber dieses Blogs übrigens überzeugt ist), so ist das, was die pro-Bewegung macht, immer noch hundertmal besser als das, was Kirchen, Gewerkschaften, Sozen, GrünInnen und fragwürdige "Bunt gegen Braun"-Bündnisse so tun - denn die tun in Sachen Salafisten rein gar nichts.