Samstag, 9. Juni 2012

Am Rande bemerkt

Während wir hier in Deutschland darüber debattieren, ob die Salafisten am heutigen Samstag tatsächlich so lieb und nett sein werden, wie sie es der Kölner Polizei zu sein versprochen haben, hat in Nigeria die salafistische Terror-Organisation Boko Haram mal wieder zugeschlagen: Mindestens 15 Besucher eines christlichen Gottesdienstes wurden durch einen Selbstmord-Attentäter getötet, viele andere wurden verletzt. Die Kirche wurde durch die heftige Explosion zum Einsturz gebracht, Menschen wurden unter den Trümmern der Kirche begraben. Insgesamt ist die Zahl der Menschen, die seit Jahresbeginn von Boko Haram ermordet wurden, auf inzwischen mehr als 500 angestiegen.

Für unsere deutsche "Qualitäts-Presse" ist das aber kein Thema - die ist im Moment mehr damit beschäftigt, die wenigen Menschen, die heute mutig gegen die Salafisten protestieren wollen, als "Rechtsextreme" zu diffamieren.