Mittwoch, 16. Mai 2012

Lüge, Meineid, Mönchengladbacher "Jusos"

"Die Jusos meinen, wenn CDU-Chef Krings und Landtagskandidat Schroeren mit Verweis auf die Situation in Bonn glauben, solch ein Verbot müsse nun auch in Mönchengladbach möglich sein, dann verkenne die CDU die rechtliche Situation. Ein vergleichbares Verbot sei in Mönchengladbach kaum durchsetzbar. Schroeren äußerte laut einem Zeitungsbericht ausdrücklich seine Besorgnis über den für vergangenen Samstag geplanten Info-Stand der Salafisten in Rheydt.
Peters dazu: „Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen in Bonn vorgetragen, ist diese Äußerung ausschließlich dazu geeignet, bei den Bürgerinnen und Bürgern Angst zu schüren. Es ist traurig, dass die CDU immer noch versucht, durch solche unnötigen und populistischen Äußerungen auf Stimmenfang zu gehen.“ Es ist nicht das erste Mal, dass die Jusos die CDU für ihren Umgang mit islamischen Fundamentalisten kritisieren. Dabei steht die SPD-Jugendorganisation selbst für einen harten innenpolitischen Kurs gegenüber extremistischen Gruppierungen." (Quelle: BZ-MG, 15.05.12)

Habe ich richtig gelesen? Die Mönchengladbacher Jusos stehen für einen "harten innenpolitischen Kurs gegenüber extremistischen Gruppierungen"? Also auch gegenüber den Salafisten?

Hi, hi, hi: Irgendjemand scheint da nicht so ganz die Wahrheit zu sagen - denn von den Mönchengladbacher Jusos hat man in den letzten 21 Monaten in Sachen Salafisten nichts gesehen und gehört. Die Aussage, dass sich die Mönchengladbacher Jusos für das Salafisten-Problem dieser Stadt einfach nur einen Scheißdreck interessieren, dürfte da wohl wesentlich näher an der Wahrheit liegen.

Natürlich bleibt es abzuwarten, ob die jüngsten Vorstöße der CDU vielleicht tatsächlich nur Wahlkampf waren. Aber wenn ausgerechnet Mönchengladbacher Sozen und Jusos jetzt plötzlich so tun, als ob sie schon immer gegen Salafisten gewesen wären, dann ist das an Verlogenheit nicht mehr zu überbieten. Da ist die Mönchengladbacher "Linkspartei" in ihrer Solidarität zu den Salafisten wenigstens ehrlich!

1 Kommentar:

  1. Rezitierung: Dabei steht die SPD-Jugendorganisation selbst für einen harten innenpolitischen Kurs gegenüber extremistischen Gruppierungen."

    So ist es: gegen extremistische Gruppierungen - aber nur dann, wenn es sich um Rechtsextreme handelt.
    Dann stehen Jusos Hand in Hand und in enger Umarmung mit denen von "DIE LINKEN", Antifa, marxistischen und leninistischen Gruppierungen, bekennenden Kommunisten und sonstigen Linksgebürsteten, Fuß an Fuß und Seite an Seite.

    In jedem "Bündnis gegen Rechte", sind rote Jung- und Altsozis vertreten.

    Allerdings habe ich noch nie gehört, dass Sozis sich jemals in irgendeinem "Bündnis gegen Linksextreme" engagiert haben.

    Warum? Weil man im Grunde genommen ideologisch gar nicht so weit auseinander ist.

    Und dass Linksextreme, sowie Sozis und Jusos, Liebhaber des Islam sind, egal welcher Strömung, hält man sich entsprechend mit Kritik zurück, weil der Islam so schön für Deutschland ist. Und Muslime, als deren politisches Sprachrohr man sich neben den Grünen versteht, kann man als Wahlklientel gut gebrauchen.
    Deshalb setzt man in der Regierungsverantwortung auch hunderte Millionen Steuergelder ein, um die Islamisierung Deutschlands mit allen Mitteln voranzutreiben.

    Und da wird man doch mit Beteiligungen an Protestmärsche gegen Islamisten, die ja auch Brüder und Schwestern des Islam sind, nicht die eigene Wahlklientel vergrätzen.

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