Samstag, 5. Mai 2012

Gibt's heute die nächste Salafisten-Randale?

"Angst vor Krawallen in Bad Godesberg-Mehlem: Vor der König-Fahd-Akademie will Pro NRW am morgigen Samstag Wahlkampf machen - und im Internet kündigen Salafisten bereits Gegenaktionen an! Nach den Krawallen in Solingen vor einigen Tagen befürchtet die Polizei nun, dass es erneut zu Gewalt kommen kann." (Quelle: Express, 04.05.12)

Nach all den hysterischen Debatten der letzten Tage, in denen proNRW - je nach politischer Couleur - wahlweise dämonisiert oder glorifiziert wurde, sieht wenigstens der Express eines ganz nüchtern und realistisch: proNRW macht Wahlkampf - denn mehr oder anderes ist es nicht. Es ist weder die Rettung des Abendlandes, die von so manchem Gegner des radikalen Islam verständlicherweise herbeigesehnt wird - es ist aber auch nicht der Untergang des Abendlandes, als den unsere linkspopulistischen Medien es darstellen. Es ist Wahlkampf - nichts weiter.

Darüber, ob es ein geschmackvoller Wahlkampf ist, kann man geteilter Meinung sein; Der Betreiber dieses Blogs sieht die "Freiheit statt Islam"-Tour von proNRW eher als wenig geschmackvollen Wahlkampf, welcher ausschließlich auf Provokation und Polarisierung angelegt ist. Seriöses und nachhaltiges Engagement gegen Salafisten und andere Formen des radikalen Islam sieht anders aus!

Aber eines gilt es festzuhalten, und zwar völlig unabhängig davon, ob man selber solche Formen des Wahlkampfes mag oder nicht: Es ist ein Wahlkampf, der - gemessen an unseren freiheitlich-demokratischen Werten und unseren Gesetzen - legal und auch legitim ist. Politiker und Zeitungen, die dieser Tage hysterisch nach Maßnahmen gegen proNRW rufen, gar ein Verbot von proNRW fordern oder Strafanträge stellen, nachdem proNRW auf seiner Wahlkampf-Tour Mohamed-Karikaturen gezeigt hat, müssen sich die Frage gefallen lassen, wie sie denn zur Meinungsfreiheit und zur Freiheit der Kunst stehen? Und ob für sie überhaupt noch die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland maßgeblich sind - oder nicht schon längst die Gesetze des Islam?

Sehr entlarvend ist auch, dass solche grundgesetzwidrigen(?) Forderungen ausgerechnet von jenen Politikern kommen, die sich in Sachen Salafisten allenfalls als Beschwichtiger und Nichtstuer erwiesen haben. Gleiches gilt für linke Chaoten, die dieser Tage überall gegen proNRW aufmarschieren und damit unfreiwillig offenbaren, dass sie mit Meinungs- und Versammlungsfreiheit herzlich wenig im Sinn haben. Von "Revolverblättern", die bewußt Tatsachen verfälschen und in ihren Überschriften so tun, als ob die Solinger Gewalt von proNRW ausgegangen sei, wollen wir da gar nicht erst reden.

Auch wenn man - wie der Betreiber dieses Blogs - für die (Wahlkampf-) Methoden von proNRW keinerlei Sympathie hat, so muß man doch anerkennen, dass die gezielte Polarisierung von proNRW dafür gesorgt hat, dass sich linke Chaoten, linkspopulistische Medien und auch erschreckend viele Politiker dieses Landes immer mehr selber demaskieren, indem sie unfreiwillig offenbaren, dass ihnen die Forderungen des Islams längst näher stehen und wichtiger sind als die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland.

Und für die einzig wahren und wirklichen Mohamed-Karikaturen, nämlich die Salafisten, gilt das ganz besonders: Die zeigen immer deutlicher, dass sie im Grunde nichts anderes sind als eine kriminelle, verfassungsfeindliche Vereinigung. Wobei man getrost darüber debattieren kann, ob es sich bei den Herren Salafisten "nur" um eine kriminelle Vereinigung handelt - oder ob wir hier nicht längst von einer terroristischen Vereinigung reden. In jedem Fall dürfte der Unfug, den uns im letzten Jahr eine gewisse Mönchengladbacher Staatsanwältin weiszumachen versucht hat, nämlich dass die Salafisten nette und liebe Mitmenschen seien, die ja nur "beten" und "ihre Religion ausüben" wollen, längst widerlegt sein.

Aber zurück zu dem, was uns heute erwartet: Heute macht proNRW vor der König-Fahd-Akademie in Bonn Wahlkampf. Damit hat sich proNRW nach der Solinger Millatu-Ibrahim-Moschee zum zweiten Mal in dieser Woche einen Ort ausgesucht, wie er passender kaum sein könnte. Und sollte es heute tatsächlich so sein, dass die Salafisten erneut gewaltsam Polizisten und/oder friedliche Demonstranten angreifen, dann wird natürlich sofort wieder das hysterische Geschrei unserer linkspopulistischen Medien und Politiker losgehen, dass dieses doch die Schuld von proNRW sei - einer kranken Logik folgend, nach der übrigens auch aufreizend gekleidete Frauen selbst schuld sind, wenn man sie vergewaltigt.

In Wahrheit jedoch ist es die Selbst-Demaskierung all derer, die sofort mit weissen Flaggen wedeln, wenn die Herren Salafisten einmal "Buh!" machen.

Kommentare:

  1. ... und weil es so schön ist und der Zentralrat der Muslime offensichtlich nicht lernfähig ist aus der Vergangenheit, hat man mal wieder Anzeige gestellt. Dieses mal nicht gegen Sarrazin, sondern gegen ProNRW wegen Volksverhetzung und Störung der Religionsausübung.

    http://www.aachener-zeitung.de/news/politik-detail-az/2354582/Zentralrat-der-Muslime-zeigt-Pro-NRW-wegen-Volksverhetzung-an

    Anzeigen dieser Art kannte Sarrazin bereits von "Deutsch"-Türken:

    http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/tuerken-zeigen-sarrazin-wegen-volksverhetzung-831767.html

    Verfahren wurden offensichtlich alle still und leise eingestellt.
    Von den Antragstellern hat man nie wieder etwas öffentliches zu ihren Strafanträgen gehört.

    Ich gehe davon aus, dass man die "Deutsch"- türkischen Antragsteller darüber aufklären musste, dass in Deutschland immer noch deutsche Rechtssprechung - in diesem Fall nach Artikel 5 GG (1) - gültig ist.

    Der Strafantrag des Zentralrates der Muslime gegen ProNRW, dürfte mit analoger Begründung eingestellt werden.

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  2. Na ich weiß nicht, vielleicht haben die Brüder bis dahin schon die Scharia eingeführt Dann sieht es natürlich schlecht aus für Pro NRW. Ich frage mich schon die ganze Zeit wo ist unser Prinz Norbert? Wieder auf einer Karnevalssitzung ?

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  3. König-Fahd-Akademie in Bonn-Bad-Godesberg wird in Verbindung mit islamistischen Kreisen gebracht.

    Wenn man weiß, dass gerade Salafisten wie Pierre Vogel alias Abu Hamza, ihre Aktivitäten von Bonn/Köln aus steuern und von dort aus zentral tätig sind, dann ist klar, wer mit "islamistischen Kreisen" genannt ist.

    In der City von Bad-Godesberg sieht man überproportional schwarze Burkaträgerinnen und bärtige, Betttuch tragende Muslime im kleinen Stadtkern rumlaufen.

    Wer sich mal ansehen möchte, wie es bei uns zukünftig aussehen wird, dem empfehle ich einen Wochenendausflug in die City von Arabisch-Bonn-Bad-Godesberg - es lohnt sich.
    Der Autor hatte bereits 2006 das zweifelhafte Vergnügen, drei Monate lang das zukünftige urbane Stadtbild in Deutschland genießen zu dürfen.
    Und mit etwas Glück, trifft man dort auch "unsere" predigende Häkelmütze Pierre Vogel.

    Wie sagte doch noch unsere Bundeskanzlerin Merkel ergänzend zum Spruch an die Nation ihres Adlatus Wulff, dass der Islam nicht nur zu Deutschland gehört, sondern, dass WIR (!) uns darauf einstellen müssen (!), dass der Islam unser Stadtbild verändern wird.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article9716872/Merkel-Deutsche-werden-mehr-Moscheen-sehen.html

    ... und NRW-Integrationsminister Schneider (SPD) legte im August 2010 nach:

    "Der Islam gehört in die Mitte der Gesellschaft"

    http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/moenchengladbach/nachrichten/der-minister-im-ramadan-1.717829

    Na dann, Allaaaaahu Akbar ihr Kufar (Ungläubigen).... und wenn ihr euch nicht bekehren lasst, werdet ihr alle in der Hölle schmoren - verkündet zumindest unser Pierre, der um unser aller Seelenheil besorgt so ist.

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