Samstag, 19. Mai 2012

Eine schlechte, alte Bekannte meldet sich zu Wort

"Eine Ausweisung von Salafisten wäre nach Ansicht der Berliner Islamismus-Expertin Claudia Dantschke das falsche Signal. Das würde den Radikalen unter ihnen sogar noch Zulauf verschaffen, sagte Dantschke am Donnerstag in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst."
(Quelle: Evangelischer Pressedienst, 17.05.12)

Der Betreiber dieses Blogs wunderte sich schon seit Tagen, warum sich Claudia Dantschke noch nicht zu Wort gemeldet hat. Denn immer dann, wenn die Politik tatsächlich mal überlegt, etwas gegen die Salafaschisten zu unternehmen, kommt sofort Frau Dantschke um die Ecke gebogen und erklärt dem staunenden Publikum, warum man gerade das eben nicht tun sollte.

So war es z.B. am 14.12.2010, als bundesweit bei den Salafisten Hausdurchsuchungen gemacht wurden und über ein Verbot der Salafisten debattiert wurde: Sofort meldete sich Frau Dantschke zu Wort und erklärte, warum man die Salafisten nicht verbieten sollte. Und natürlich hat sie auch jedesmal Gründe parat, warum man gegen die Herren Salafisten nichts tun sollte - nur läuft es halt immer darauf hinaus, dass sie jede konkrete Maßnahme gegen Salafisten ablehnt.

Wir sehen also: Frau Dantschke lebt noch, es scheint ihr gut zu gehen - und sie wird auch weiterhin jedesmal Einspruch erheben, wenn die Politik etwas gegen Salafisten tun will. Und wenn wir Pech haben, beglückt sie uns zwischendurch mit Weisheiten wie dieser:

"Anhänger des salafistischen Islam zu werden, heißt nicht zwangsläufig Gewalt zu verherrlichen oder Dschihadist zu werden. Eltern sollen verstehen, dass es erst mal kein Problem ist, wenn das Kind zum Islam konvertiert ist." (Quelle: WELT.ONLINE, 03.10.11)

Am Beispiel der ehemaligen ADN-Mitarbeiterin und heutigen taz-Autorin  Dantschke zeigt sich übrigens, auf welchem armseligen Niveau die Salafisten-VersteherInnen dieser Republik inzwischen argumentieren: Denn niemand hat je behauptet, jeder Salafist sei ein Terrorist. Richtig ist vielmehr, dass die Salafisten ständig neue Terroristen hervorbringen - zuletzt Mohamed Merah, den Schlächter von Toulouse. Und das ist einfach Grund genug, endlich etwas gegen die Salafisten zu tun. Natürlich gibt es auch Salafisten, die nicht zum Terroristen werden - dieses jedoch als Argument zu begreifen, nichts gegen die Salafisten zu tun und damit denen, die zum Terroristen werden, "freie Bahn" zu gewähren, mutet pervers an.

Die Salafisten-Versteherin Dantschke arbeitet übrigens für das sog. "Zentrum für demokratische Kultur", dessen Broschüren u.a. auch mit Steuermitteln finanziert werden. Und vielleicht besteht ja eine erste wirkungsvolle Maßnahme gegen den Salafismus darin, solchen politisch linkslastigen "Islamismus-Experten", die verläßlich gegen jede konkrete Maßnahme sofort Einspruch erheben, endlich mal den Geldhahn zuzudrehen.

1 Kommentar:

  1. In Workshops, Artikeln, Publikationen und Presseberichten von 2006 bzw. 2009 schreibt und erklärt Frau Dantschke doch noch eine ganz andere Geisteshaltung über Islamismus - hier Salafismus und türkischem Ultranationalismus in Deutschland.

    http://www.zentrum-demokratische-kultur.de/Startseite/Islamismus-/-Ultranationalismus/Hintergrund/Islamismus-/-Tuerkischer-Ultranationalismus-K259.htm

    Desto mehr kann man sich über die Dialogbereitschaft von Frau Dantschke mit Verfassungsfeinden der BRD nur noch wundern. Gleichzeit betont sie aber, dass der Staat gegen (religiöse) Gewalttäter vorgehen sollte.

    ... und die Lösung für religiöse muslimische Radikale hat Frau Dantschke auch schon:

    "Das Problem müsse von den Kommunen mit Moscheegemeinden, Migrantenvereinen, Jugendsozialarbeit und Jugendämtern gelöst werden."

    Natürlich, Frau Dantschke: reden, quatschen, faseln, erörtern, schwafeln, schwadronieren, dass das Problem nicht der Islam ist, sondern entwurzelte muslimische Jugendliche, die aufgrund der Schuld des Staates erst in solche Situationen gekommen sind.

    Motto: " W I R" müssen mehr für die Integration tun.

    Falsch, Frau Stantke. "W I R" müssen gar nichts tun. Wer meint, aufgrund seiner "Religion" über dem GG und der Verfassung der BRD zu stehen und mehr oder klar einfordert, dass aufgrund ihrer "Religion" Anspruch auf Sonderbehandlungen zu haben, der hat hier nichts, aber auch gar nichts hier zu suchen.

    "W I R" sind nicht die Erfüllungsgehilfen für den islamischen Gottesstaat mit der Scharia, in einem Kalifat Deutschland.

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