Dienstag, 29. Mai 2012

Baden-Württemberg weist Salafisten aus

"Wegen eines Drohvideos hat Baden-Württemberg am Dienstag einen radikal-islamischen Salafisten ausgewiesen." (Quelle: Freie Presse, 29.05.12)

Aha - in Baden-Württemberg werden straffällige, ausländische Salafisten also konsequent ausgewiesen. Auch in Hessen ist man in der jüngeren Vergangenheit bereits so vorgegangen.

Nur im Nordrhein-Westfalistan Ralf Jägers passiert natürlich nichts dergleichen; Innenminister Ralf Jäger (SPD) schwätzt so viel und gerne über die Salafisten, dass kaum jemandem auffällt, dass dieser "Innenminister" noch nie etwas gegen die Herren Salafisten getan hat - und auch weiterhin null und nichts tut.

Vielleicht wäre Herr Jäger in einem Kaffee-Kränzchen ja besser aufgehoben als ausgerechnet in der Politik?

1 Kommentar:

  1. Da wurde ich doch tatsächlich
    von einem armen Erleuchter
    dazu animiert, einen Hinweis
    durch Copy Paste auf diesen
    Blogg zu veröffentlichen.
    Ich möchte mich hier bei
    einen Kommentator für seinen
    Guten Hinweis bedanken und
    es in Zukunft öfter in Erwägung
    ziehen einen Artikel durch
    Copy Paste zu veröffentlichen,
    erleichtert es die Arbeit doch
    ungemein.

    @MoussaIslam, was würde ich
    hier auf diesem Blogg nur
    ohne Ihren Ansporn machen?
    Nochmals vielen Dank an Sie,
    den armen Erleuchter.


    http://www.presseportal.de/pm/75892/2261254/-report-mainz-heute-29-mai-2012-21-45-uhr-im-ersten-salafismus-debatte-islamist-reda-seyam/rss

    "Report Mainz", heute, 29. Mai 2012, 21.45 Uhr im Ersten
    Salafismus-Debatte: Islamist Reda Seyam rechtfertigt Todesurteil bei Beleidigung des Propheten Mohammed
    Mainz (ots) - Vor dem Hintergrund der Debatte um Mohammed-Karikaturen und die jüngsten Gewaltausbrüche radikaler Salafisten hat der bundesweit bekannte Islamist Reda Seyam es grundsätzlich gerechtfertigt, wenn Menschen getötet werden, die den Propheten Mohammed beleidigen. In einem Exklusiv-Interview mit dem ARD-Politikmagazin "Report Mainz" sagte er: "Das ist ein Urteil im Islam. Diejenigen, die den Propheten beleidigen, da ist es das Urteil des Islams, ihn zu töten. Da können wir nichts dagegen [machen], wenn Allah und sein Gesandter uns das als Vorschrift gegeben hat. Aber wer das machen soll, das kann ich Ihnen nicht sagen. Das liegt an jedem selbst."

    Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zeigte sich im Interview mit "Report Mainz" entsetzt über die Aussagen Seyams. Er sagte: "Das ist in der Tat noch einmal eine neue Dimension. In dieser Klarheit, in deutscher Sprache, in unserem Land, letztendlich diese Kampfansage: Jeder, der sich dem Islam in den Weg stellt, muss damit rechnen, dass er einen Kopf kürzer gemacht wird." Herrmann kündigte an, die Aussagen auf mögliche Straftatbestände hin zu überprüfen.

    Nach "Report Mainz"-Recherchen kursieren solche mittelalterlichen islamischen Rechtsurteile derzeit in salafistischen Internet-Foren. Der Bonner Djihadist Yassin Chouka, der sich im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet aufhalten soll, hatte kürzlich in einer Internetbotschaft zur Tötung von Mitgliedern der rechtsextremen "Pro NRW" und Journalisten aufgerufen, weil sie Mohammed-Karikaturen gezeigt hätten. Auch er berief sich dabei auf das islamische Rechtsurteil.

    Danach gefragt, ob er die Aufforderung Choukas unterschreibe, sagte Seyam gegenüber "Report Mainz": "Ich weiß nicht. Wenn ich in der Lage bin, dann will ich Ihnen Bescheid sagen." Bayerns Innenminister Herrmann dazu: "Wenn es keine klare Distanzierung von Todesurteilen oder Mordaufrufen gibt, dann wird die Minderheit an gewaltbereiten, an fanatischen Muslimen es genau so verstehen, sich daran zu beteiligen. Und das ist völlig unerträglich."

    Nach Einschätzung von Experten gehört Reda Seyam zu den Schlüsselfiguren der radikalen Salafisten-Szene. Die Islamismus-Expertin Claudia Dantschke von der anerkannten Extremismus-Aufklärungsstelle "Zentrum Demokratische Kultur" sagte gegenüber "Report Mainz": "Er ist ein Symbol durch seine Aktivitäten. Er hat es geschafft, sich in Berlin zu etablieren, mit einer eigenen Gemeinde, wo er Jugendarbeit macht, also junge Leute in seinem Sinne ausbildet. Und er taucht überall in diesen Netzwerken auf, bundesweit, wo es darum geht, bestimmte Propaganda zu machen im Sinne des radikalen Salafismus. Da kann man ihn durchaus als Spiritus Rector bezeichnen."

    Reda Seyam war in den 90er Jahren als Kameramann im Bosnienkrieg. Zudem soll er sich an der Finanzierung des Terroranschlags von Bali 2002 beteiligt haben. Er selbst streitet dies ab.

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