Freitag, 27. April 2012

Wir alle freuen uns - aber eine Frage bleibt trotzdem

Und schon wieder eine erfreuliche Eilmeldung: Eine hessische Zeitung erzählt uns, dass Mohamed Mahmoud Deutschland bereits gestern, also unmittelbar nach seiner Ausweisung, "freiwillig" verlassen hat. Der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) kommentierte dieses mit den Worten "Ich freue mich, dass dieser salafistische Prediger seine Koffer gepackt und Deutschland den Rücken gekehrt hat".

Nun, wir alle freuen uns darüber, dass wir diesen Unsympathen endlich los sind. Trotzdem bleibt die Frage, ob es wohl Zufall war, dass sich Mohamed Mahmoud, dem gute Kontakte zu Al-Qaida nachgesagt werden, genau einen Tag nach der von Al-Qaida erpressten Freilassung von Feliz Gelowicz nach Ägypten abgesetzt hat?

1 Kommentar:

  1. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dapd hat sich Mahmoud nach Ägypten abgesetzt. Auch die österreichisch Zeitung "Kurier" meldete, er sei nach Kairo geflogen. Mahmouds Rechtsanwalt, Michael Murat Sertsöz sagte, eine Ausreise müsse nicht heißen, dass sein Mandant darauf verzichte, zurück zu kommen und rechtlich gegen die Ausweisung vorzugehen. "Ich halte es für bedenklich, einen EU-Bürger auszuweisen, wenn nicht mal ein Ermittlungsverfahren gegen ihn läuft", sagte Sertsöz. Ein solches Verfahren sei ihm nicht bekannt.
    http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/ausgewiesener-salafist-hat-deutschland-verlassen-1.2809986

    ... ich glaube, man braucht nicht lange rätseln, wer den Salafistenprediger am Flughafen Kairo persönlich begrüßt und abgeholt hat.
    Richtig: Es müsste unser Pierre Vogel sein, der sich ja bekanntlich ebenfalls in Ägypten aufhalten soll.
    Wetten, dass die beiden für Deutschland zusammen was neues aushecken werden.

    Übrigens Mahmouds türkischen Rechtsanwalt Sertsöz, hätte man ebenfalls zur persona non grata erklären lassen sollen.

    Dieses Herzchen hat sich darauf spezialisiert, seine islamischen Glaubensbrüder, die hier mit dem Gesetz in Konflikt kommen, weil sie in Deutschland im Namen Allahs ein islamisches Kalifat einrichten wollen und zum Dschihad in Deutschland aufrufen, Rechtsbeistand zu gewähren.

    http://www.berliner-zeitung.de/archiv/nach-dem-11--september-wurde-der-so-genannte--kalifatstaat--verboten--die-radikalislamische-bewegung-arbeitet-jedoch-weiter---im-untergrund-das-phantom,10810590,10004808.html

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-20462153.html

    http://www.hintergrund.de/20071115142/globales/terrorismus/der-vierte-mann.html

    http://www.bz-berlin.de/bezirk/tiergarten/al-qaida-verdaechtige-schweigen-article1371247.html

    http://www.focus.de/politik/ausland/pakistan_aid_69575.html

    In der islamischen Terroristenszene in Deutschland greift man offensichtlich gerne auf Sertzös zurück.
    Man muss sich die Frage stellen, wer diesem ominösen Anwalt für islamische Terroristenverdächtige, seine Kosten bezahlt? Plus die Prozesskosten für die Angeklagten vor Gericht?

    Hier sollte sich mal der Verfassungsschutz dahinterklemmen.

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