Dienstag, 24. April 2012

Hartz-IV für Salafisten und kein Ende

Da hat der Stuttgarter Journalist Franz Feyder mit seinem Beitrag vom 14.04.12 in den Stuttgarter Nachrichten über den Hartz-IV-Bezug des Kölner Salafisten Abu Nagie eine Lawine losgetreten: Selbst linkspopulistische Medien, die normalerweise alles verharmlosen und herunterspielen, was mit den Herren Salafisten zu tun hat, schreiben fleißig bei Herrn Feyder ab und ereifern sich immer noch über den Hartz-IV-Bezug des Kölner Hasspredigers.

Inzwischen fordert mit dem hessischen CDU-Landtagsabgeordneten Ismail Tipi auch der erste Politiker ein Ende des Hartz-IV-Bezuges für den Salafisten: "Das ist mir unbegreiflich. Wir können doch nicht jemanden unterstützen, der offen gegen unseren Staat, unsere Freiheiten und unsere Demokratie hetzt. Ich bin froh, dass diese Zahlen (die Höhe von Nagies Hartz-IV-Bezügen, Anm. d. Blog-Betreibers) in den Medien publik gemacht wurden, denn ich zähle auf die Durchsetzungsfähigkeit der deutschen Behörden, dass diese Zahlungen an Herrn Abou-Nagie eingestellt werden."

Natürlich ist die Forderung von Ismail Tipi absolut richtig. Das Problem ist nur: Abu Nagie hat seinen Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Und das Verhalten nordrhein-westfälischer Behörden gegenüber hochrangigen Salafisten kann man beispielsweise mit der Vokabel "nachsichtig" beschreiben, auch der Begriff "großzügig" paßt da sehr gut. Ob man nach den Vorgängen in Mönchengladbach und insbesondere nach dem Skandal um die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft vielleicht sogar die Vokabel "unterwürfig" bemühen sollte, überlasse ich dem Urteil des geneigten Lesers.

"Durchsetzungsfähig" jedoch sind die nordrhein-westfälischen Behörden nicht - und schon mal gar nicht gegenüber hochrangigen Salafisten.

Aktualisierung: Die Stadt Köln will Herrn Nagie doch tatsächlich den Zuschuß für sein schmuckes 139qm-Reihenhäuschen kürzen. Aber keine Sorge: Der "Deutsch-Palästinenser" Nagie wird auch weiterhin auf Kosten des deutschen Steuerzahlers leben.

1 Kommentar:

  1. das sieht der BLOG-Betreiber aber völlig falsch.

    Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.“

    (Maria Böhmer, CDU, Beauftragte der Bundesregierung für Integration
    )

    ... und für die Kulturbereicherung ist der Staat aus Dankbarkeit verpflichtet, etwas zurückzugeben.

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