Samstag, 21. April 2012

Dummheit ist keine Schande oder: Das Neueste von Mely Kiyak

"Letzte Woche habe ich gelernt, dass Fundamentalisten, die sich auf den Koran beziehen, hysterischere Reaktionen auslösen, als Fundamentalisten, die sich auf die gute alte Bibel berufen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum eine Million fundamentaler Christen in Deutschland, so die allgemeine Schätzung, keine Nachricht wert sind. Wohl aber 500 Salafisten, von denen man g l a u b t, dass sie verrücktes Zeug anstellen k ö n n t e n."  (Mely Kiyak in der Frankfurter Rundschau, 20.04.12)

Vielleicht sollte mal jemand Frau Kiyak darüber aufklären, dass die Attentäter des 11.09.2001 allesamt Salafisten waren. Oder darüber, dass der Attentäter vom Frankfurter Flughafen von Salafisten beeinflußt war. Ganz besonders darüber, dass Salafisten seit letztem Jahr in Ägypten Jagd auf Christen machen. Und natürlich darüber, dass auch der Mörder von Toulouse ein Salafist war.

Mit den Salafisten ist es wie mit den Nazis: Man glaubt nicht nur, dass sie "verrücktes Zeug" anstellen könnten - nein, sie tun es wirklich.

Und vielleicht sollte die Frankfurter Rundschau mal darüber nachdenken, ihren Kolumnisten wenigstens ein Mindestmaß an geistigem Potential abzuverlangen. Denn zu Mely Kiyak fällt einem bestenfalls der deutsche Aphoristiker Werner Mitsch ein, der einst sagte: "Dummheit ist keine Schande. Hauptsache, man hält den Mund dabei."

Kommentare:

  1. Und wenn man sich mit
    der eigenen Dummheit
    zurückhält, nur um die
    Wahrheit zu verbreiten,
    wird man für mundtot
    erklärt.

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  2. Mely Kiyak in der Frankfurter Rundschau, 20.04.12 - ich würde mal diagnostizieren:

    Netter, aber letztendlich plumper und durchsichtiger Versuch als Muslima die Taqiyya anzuwenden, um die Ungläubigen (Kufar) über die wahren Absichten des Islam zu täuschen.
    Ob als Salafist oder als "friedliche" Muslime - den Gottesstaat mit der Scharia weltweit, wollt ihr alle ohne Ausnahme.

    Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt, und einem solchen Gebrechen ist leider gar nicht abzuhelfen.
    (Immanuel Kant)

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