Donnerstag, 22. März 2012

Toulouse, die Enttäuschung deutscher Medien und das Versagen der nordrhein-westfälischen Behörden

Schockstarre bei den linkspopulistischen Medien unseres Landes: Der Attentäter von Toulouse hat sich nicht als der erhoffte "Neo-Nazi" herausgestellt, als der er in ersten Zeitungen bereits frohlockend angekündigt wurde. Schlimmer noch: Er hat sich nicht einmal als sog. "Rechtspopulist" herausgestellt!

Womit die Redakteure unserer Medienlandschaft jetzt vermutlich erst einmal in tiefe Depression verfallen, denn alle Beiträge über Anschläge "aus der Mitte unserer Gesellschaft" bleiben ungeschrieben, die allseits beliebte Hetze gegen rechtskonservative Parteien und/oder islamkritische Autoren wird jetzt genauso ausfallen müssen wie gutmenschliche Lichterketten und ähnliches.

Denn blöderweise hat sich Mohamed Merah, der Mörder von Toulouse, als der stinknormale, gläubige, islamistische Terrorist entpuppt, der nicht nur Kontakte zu Salafisten und anderen Jihadisten hatte, sondern auch in einer salafistischen Gruppe radikalisiert wurde - was für Menschen mit Realitätsbezug aber keine Überraschung darstellen dürfte.

Aber es bedarf nicht vieler Phantasie, sich bereits jetzt vorzustellen, wie uns unsere linkspopulistischen Medien die Geschichte in Toulouse erklären werden, wenn sich die Enttäuschung der Redakteure über den soundsovielten islamistischen Mörder erst einmal gelegt hat: Man wird uns erzählen, dass dieses ja nur ein "Einzelfall" war, der - wie alle anderen unzähligen "Einzelfälle" auch - mit der "Religion des Friedens" natürlich nichts zu tun hat. Denn merke: Terrorismus hat nichts mit dem Islam zu tun, Salafismus hat vielleicht so'n klitzekleines bißchen mit Terrorismus zu tun - aber auf gar keinen Fall etwas mit dem Islam, welcher übrigens mit dem Islam auch nichts zu tun hat.

Auch zweifelt der Betreiber dieses Blogs keine Sekunde daran, dass gewisse Solinger Linksbündnisse völlig unbeeindruckt von den feigen und abscheulichen Morden in Toulouse trotzdem am Samstag gegen andere aufmarschieren werden - nur weil diese gegen Salafisten demonstrieren. Denn wenn sich linke Kräfte und die Armin-Laschet-&-Ruprecht-Polenz-CDU bei so wunderbar harmonischen Parolen wie "Der Feind steht rechts" erst einmal gefunden und ineinander verliebt haben, dann brauchen wir auf solche Dinge wie Vernunft oder einfach nur Kenntnisnahme der Realität wohl nicht mehr zu hoffen - denn dann herrscht jener Gemütszustand vor, den wir in unserer Sprache mit der Vokabel "Ignoranz" umschreiben: Die unzähligen Opfer islamistischer Attentate werden einfach ignoriert - fertig!

Und darüber, welche "Sicherheitskonzepte" nordrhein-westfälische Behörden so haben, brauchen wir schon mal überhaupt nicht zu reden; Da haben wir ja erst gestern zur Kenntnis nehmen müssen, dass das nordrhein-westfälische Innenministerium verängstigten Bürgern dieser Region nichts Besseres anzubieten hat als Informationsveranstaltungen, bei welchen sich der verängstigte Bürger mit Hilfe eines sog. "Islamwissenschaftlers" über den Salafismus "aufklären" lassen kann.

Sicher: Der Bürger wird nach dem Besuch einer solchen Veranstaltung kein bißchen weniger Angst vor den Herren Salafisten haben. Denn die ständigen Einstellungen von Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten und natürlich die Tatsache, dass unsere Politiker null und nichts tun, die Salafisten zu verbieten, dürfte jeder normal denkende Bürger längst als Kapitulation unseres Staates vor dem islamistischen Extremismus verstanden haben - und das steigert natürlich die Angst des Bürgers - und zwar zu Recht!

Aber nach dem Besuch solcher Info-Veranstaltungen und den Erläuterungen des "Islamwissenschaftlers" über die religiösen Hintergründe kann der Bürger wenigstens oberhalb des Stammtischniveaus darüber debattieren, warum man im schönen Nordrhein-Westfalistan Angst haben muß. Und wenn der Bürger dann irgendwann einmal unglücklicherweise zur falschen Zeit am falschen Ort sein sollte und von irgendeinem islamistischen Irren abgeknallt wird, dann stirbt er wenigstens schlauer.

Ist doch auch was, oder?