Samstag, 3. März 2012

Nordrhein-Westfalen - ein Paradies für Salafisten?

"Auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität sind am Mittwoch, 29. Februar, Plakate einer radikal religiösen Gruppierung aufgehängt worden. Dabei handelt es sich um Propaganda der Salafisten. Wer die mehreren Hundert Plakate angebracht hat, ist nicht bekannt." (Quelle: RP-Online, 02.03.12)

Ähm, liebe Redakteure unseres Lieblings-Mediums RP-Online: Wenn die Plakate Salafisten-Propaganda enthalten, wäre da nicht irgendwie die Vermutung naheliegend, dass sie dann auch von Salafisten angebracht wurden?

Aber mal im Ernst: Nach Mönchengladbach, Münster, Bonn, Köln, Solingen und einiger kleinerer Städte ist jetzt also auch Düsseldorf mit Salafisten infiziert. Damit dürfte endgültig klar sein, dass sich die Salafisten bevorzugt in Nordrhein-Westfalen breitmachen, vernetzen - und immer dreister ihre Propaganda unters Volk bringen. Und das macht eine Frage unausweichlich: Warum gerade Nordrhein-Westfalen?

Oberflächlich betrachtet ist die Antwort einfach: Der hohe muslimische Bevölkerungsanteil macht NRW für die Salafisten sehr attraktiv - und ganz besonders jener Teil der muslimischen Jugend, der in der vieldiskutierten Studie des Bundes-Innenministeriums gerade näher "vorgestellt" wurde, dürfte für die Salafisten eine sehr lohnende "Zielgruppe" sein.

Bei näherer Betrachtung fällt jedoch noch ein anderer Grund auf: Obwohl der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz und NRW-Innenminister Jäger geradezu unablässig vor den Salafisten warnen und obwohl mit der "Solinger Erklärung" gerade eine mediale Inszenierung gegen die Salafisten stattgefunden hat, unternimmt man in Nordrhein-Westfalen faktisch nichts gegen die Salafisten: Unsere "Landesmutti" schweigt zu diesem Problem, Strafverfahren gegen Salafisten sind bislang merkwürdigerweise noch nirgendwo zu einem Abschluß gekommen oder werden eingestellt, unbequeme Nachfragen hierzu (wie z.B. die Frage nach den Abhör-Protokollen zur Mönchengladbacher Brandstiftung) werden schlicht nicht beantwortet und Verbotsverfahren verlaufen einfach so im Sande.

Nordrhein-Westfalen - ein Paradies für Salafisten?

1 Kommentar:

  1. Nordrhein-Westfalen - ein Paradies für Salafisten?

    Bei weitem nicht, denn sie sind unter
    anderem auch in Tunesien sehr aktiv,
    aber dort gehen tausende von Aktivisten
    gegen diese radikale Strömung der
    Salafisten auf die Straßen.

    Diesen Artikel können Sie sich z.B.
    von Google übersetzen lassen!

    http://www.jeuneafrique.com/Article/DEPAFP20120128174935/
    violences-religion-manifestation-maya-jribitunisie-des-
    milliers-de-manifestants-pour-denoncer-la-pression-salafiste.html


    Man beachte bitte auch den Kommentar von:

    democratepaix - 28/01/2012 um 18 Uhr: 01

    Salafisten sind eine reale Bedrohung,
    hier werden sie in Marokko dank der Monarchie
    Garant für Stabilität und Fortschritt Maulkorb.
    In Marokko BK steht für nichts und verängstigte
    Person, muss er zu folgen oder zu verlassen.
    Viel Glück für die Demokraten für tunesische
    Freiheiten und Freiheiten gegen alle Götter
    der Hölle islamistischen Terroristen!.

    In Tunesien hat mit die Gefahr erkannt und geht
    dagegen zu Tausenden auf die Straßen, in
    Deutschland liegt man wie immer in einer
    tonischen Immobilität!

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