Donnerstag, 1. März 2012

Gespenstisches ist wohl gerade in Mode

"Ich persönlich finde, dass dieser Mann sofort weg zu schaffen ist.
Ich verstehe die Behörden wirklich nicht mehr, denn SEINE Propaganda und SEINE Videos haben nun wirklich nichts mit ganz normalem Religionsunterricht zu tun. Dass es langsam in Deutschland erlaubt ist, Videos zu veröffentlichen, in denen man ein MESSER aus der Tasche zieht ( im Hintergrund Kalashnikovfeuerlärm) und empfiehlt, dass jeder von den "Brüdern" so was bei sich haben sollte und sich dafür nicht schämen braucht - das geht mir wirklich absolut nicht in den Kopf. Ich weiss nicht mehr wo die Grenze ist, wenn es um "Meinungs -und Religionsfreihet " geht."


Das ist ein Kommentar, den eine Leserin namens "WhiTe RoSe" am Montagmorgen im Leser-Kommentarbereich von RP-Online zum Beitrag "Salafistische Propaganda auch in Briefkästen" plaziert hat - als ersten Kommentar dazu. Bezogen war er auf ein Video des Solinger Ober-Salafisten Mohamed Mahmoud, in welchem er ein sog. Butterfly-Messer präsentierte und dieses auch anderen Salafisten zum richtigen Umgang mit Kuffar empfohlen hat - anders jedenfalls kann man sein Geschwafel dabei nicht verstehen. Und um das besser verständlich zu machen, schickte "WhiTe RoSe" schnell noch einen zweiten Beitrag mit dem Link zu diesem Video hinterher.


Und direkt nach diesen beiden Beiträgen von "WhiTe RoSe" setzte dann der vertraute Mechanismus von RP-Online ein: Alle Links zum Kommentar-Bereich wurde gelöscht - womit der Beitrag von "WhiTe RoSe" für die Leser von RP-Online nicht mehr auffindbar war und natürlich auch alle anderen Leser dieses Beitrages der Möglichkeit zur Meinungsäußerung beraubt waren.

Von der Zensur auf RP-Online ist man beim Thema Salafisten ja nun wirklich einiges gewohnt - aber was daran falsch sein soll, zu kritisieren, dass salafistische Hassprediger in Deutschland ungestraft Videos mit Aufrufen zur Bewaffnung in Umlauf bringen können, ist einfach nicht mehr nachvollziehbar. Also hat der Betreiber dieses Blogs die Redaktion von RP-Online um Stellungnahme zu diesem Vorgang gebeten - und wie es sich für einen unhöflichen Menschen nun einmal gehört, konnte er sich dabei die Frage nicht verkneifen, ob die Gutheißung verfassungsfeindlicher Islamisten inzwischen die letzte Möglichkeit sei, mit welcher man der Zensur von RP-Online noch entgehen könnte?

Gestern mittag gab's dann die Antwort der Redaktion von RP-Online:

"Sehr geehrter Herr . . . ,

die Kommentarfunktion bei dem von Ihnen angesprochenen Artikel mussten wir schließen, da es in dem Bereich zu Beleidigungen der Leser untereinander kam und eine sinnvolle Diskussion damit ausgeschlossen war. Zudem wurde das von Ihnen angesprochene Video in den Kommentaren verlinkt. Wir möchten diese Video jedoch nicht über unsere Seite verbreiten.

Viele Grüße"


Wirklich schlau geworden ist der Blog-Betreiber aus dieser Antwort jedoch nicht - aus dem ganz einfachen Grund, weil es die darin angesprochenen anderen Beiträge nie gegeben hat: Die beiden Beiträge von "WhiTe RoSe" waren die ersten zwei Beiträge - und der Beitrag mit dem Link zum Video wurde sowieso gelöscht. Konkret bedeutet das: Zu dem Zeitpunkt, zu dem RP-Online den Kommentar-Bereich geschloßen bzw. isoliert hat, war der obige Kommentar der einzige überhaupt.

Wer's nicht glaubt: Hier bitte nachlesen.

1 Kommentar:

  1. Wenn die RP-Online verschleiert oder vertuscht und
    ihre Leser so zum Narren macht, dann steckt da
    wohl nicht die Post, sondern die Pest dahinter.

    Kurios ist nur das sich so ein Online-Blatt mit doch
    nur so wenig Zugriffen auf ihre Seiten, solche
    Spielchen erlauben kann und die Leser verschaukeln
    will, aber es gibt ja noch sehr gute Internetseiten
    auf denen man seine Ansichten verbreiten kann,
    erst recht wenn man nicht gegen die Allgemeine
    Geschäftsbedingungen verstoßen hat.

    Nicht jedes Internetforum kann sich noch so gute
    Administratoren in der heutigen Zeit leisten und
    dann wird eben auf den Nächstbesten zugegriffen.
    Mit dem Journalismus ist das auch nicht anders,
    denn was früher einmal gut war, das muss heute bei
    weitem nicht mehr so sein und auf die RP-Online
    scheint das, wenn sie so arbeiten, sehr wohl
    zuzutreffen!

    RP-Online hat soviel mit Seriosität und gutem
    Journalismus zu tun, wie der Teufel mit dem
    Weihwasser!

    Es ist schade für die RP-Online, aber gut für andere
    Anbieter, so einfach ist das!

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