Sonntag, 4. März 2012

Das Dilemma unserer Links-Presse

"Nach dem Weggang des Hasspredigers beobachtet der Staatsschutz die Salafisten-Moschee weiter. Rechte Agitatoren nutzen sie als Trittbrett ihrer Propaganda. Doch gibt es bisher keinen Hinweis auf Netzwerke rechter Gewalt." (Quelle: RP-Online, 03.03.12)

An diesem kurzen Absatz erkennt man das ganze Dilemma, in welches die Salafisten unsere komplette Links-Presse gestürzt haben: Tatsächlich sind die Salafisten die am schnellsten wachsende extremistische Bedrohung in Deutschland - und da Innenminister und Sicherheitsbehörden dieses immer wieder betonen, kann auch unsere Links-Presse das nicht so einfach ignorieren.

Aber eigentlich giert und hofft man auf die allseits beliebten "Netzwerke rechter Gewalt". Und selbst wenn es diese im Zusammenhang mit den Salafisten - zum Glück - gar nicht gibt, so läßt man nichts unversucht, die Bedrohung durch die Salafisten in eine "Gefahr von Rechts" umzuschreiben.

Fällt aber niemand mehr darauf herein.