Dienstag, 7. Februar 2012

Wer Solingen kritisiert, kennt Mönchengladbach nicht

"Soeben noch in Österreich im Knast, schon auf der deutschen Showbühne der Religionsfreiheit, gar steil steigt der Mohammad M. alias Abu Usama Al Gharib die Extremisten-Karriereleiter hoch, scheint dies ja hierzulande viel, viel leichter zu sein, als in dem kleinen Nachbarland. Ein rundes Tischchen soll diesem Einhalt gebieten, was jedoch wiedermal nur die Unfähigkeit des Staates unterstreicht, weiß man ja nicht wirklich, was man tun soll und hofft, dass sich die Vernunft durchsetzt. Nur wird das nicht wirklich etwas bringen, im Gegenteil werden wir alle immer mehr zur Lachnummer,"

Natürlich hat der Kollege von "Pierre Vogel und seine Welt" völlig Recht mit dem, was er hier schreibt. Der gleiche Staat, der immer gerne so tut, als hätte er Konsequenzen aus der NS-Geschichte gezogen, zeigt im Umgang mit den Herren Salafisten seine völlige Unfähigkeit. Und damit wird 67 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur auch so ganz nebenbei deutlich, was dieser Staat wirklich aus der NS-Diktatur gelernt hat: Nichts. Denn anders kann man es nicht interpretieren, wenn sich die heutigen Repräsentanten des totalitären Gedankengutes lediglich das Etikett "Religion" zulegen müssen - und schon dürfen sie alles das, was Neo-Nazis zu Recht nicht gestattet wird.

Aber bei aller berechtigter Kritik an der Reaktion des Staates möge man einen Aspekt bitte nicht vergessen: Aus Mönchengladbacher Perspektive betrachtet ist die Solinger Reaktion auf das Treiben der Herren Salafisten schon fast vorbildlich.

Das klingt bizarr und zynisch? Mag sein - aber es ist leider wahr:

Der Solinger Oberbürgermeister Feith hat sofort klar und unmißverständlich gegen die Salafisten Position bezogen, Mönchengladbacher OB Bude hat sich zu genau dem gleichen Thema in den letzten 18 Monaten allenfalls "wachsweich" geäußert - wenn überhaupt. Von den seltsamen Aussagen eines Reinhold Schiffers einmal ganz zu schweigen.

Was das "runde Tischchen" betrifft, so wären wir hier in Mönchengladbach froh und dankbar gewesen, wenn die hiesige Integrationsrat-Vorsitzende Gülistan Yüksel die Bedrohung durch die Salafisten jemals so ernst genommen hätte wie ihre Solinger Kollegin. Statt dessen jedoch hatte Frau Yüksel nichts Besseres zu tun, als verfassungstreuen, gegen die Salafisten protestierenden Bürgern vorzuwerfen, sie würden "Öl ins Feuer gießen". Und damit war das Engagement der Frau Yüksel zu diesem Thema auch schon wieder beendet.

Und was die erste Reaktion der Solinger Polizei betrifft, so unterscheidet diese sich sehr wohltuend von der ersten Reaktion der Mönchengladbacher Polizei auf die Herren Salafisten: In Solingen bezieht die Polizei Stellung, um den Salafisten Präsenz zu demonstrieren.

Auch in Mönchengladbach hat im August 2010 die Polizei sehr schnell - im tatsächlichen Sinne des Wortes - Stellung bezogen, nur leider aus einem völlig anderen Grund: Die Mönchengladbacher Polizei hat damals auf dem Eickener Marktplatz Stellung bezogen, um das Treiben der Salafisten unter staatlichen Schutz zu stellen. Wer das nicht glauben kann oder will, der kann es hier und hier gerne nachlesen.

Wie bereits anfangs erwähnt: Kollege Elser hat völlig Recht, wenn er von der "Unfähigkeit des Staates" schreibt. Leider jedoch gibt es keine Form von Unfähigkeit, welche nicht noch steigerungsfähig wäre.

Kommentare:

  1. Man kann doch daran riechen, dass von seiten der rot-grünen Mehrheit in Mönchengladbach die Angelegenheit dominiert und im Hintergrund gesteuert wird.
    Devise ist: das Thema Salafismus, Islam, Gottesstaat und Scharia totzuschweigen und denjenigen, die sich gegen den Salafismus wenden, wann immer es geht, Knüppel zwischen die Beine zu schmeißen.

    Warum: Salafismus ist Islam und Islam ist auch Salafismus. Beide sind untrennbar mit einander verbunden.

    Und wenn man die Parteiprogramme der roten Sozis und der Grünen kennt, der weiß, dass die Islamisierung Deutschlands gerade von dieser politischen Klientel und deren Anhängerschaften, massiv betrieben werden.
    Und es dürfte auch kein Zufall sein, dass die Mönchengladbacher Staatsanwältin Frau Ritgens mit hanebüchenen und absurden Begründungen verhinderte, dass Salafisten wegen begangener Straftaten in MG-Eicken zur Anklage vor Gericht antreten mussten.

    Zu auffällig, zu offensichtlich, was hier seit mehr als einem Jahr in Mönchengladbach stattfindet.
    Offensichtlich rechnet man fest mit der Dummheit der Bevölkerung.

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  2. Wer wissentlich und mit einer
    bestimmten Absicht die
    Menschen unterstützt welche
    den Aufruf zur Gewalt
    unterstützen oder verbreiten,
    der muss genauso vor Gericht
    gestellt werden wie die Personen
    die Gewalt unterstützen,
    verherrlichen, oder verbreiten,
    denn einen Unterschied im
    Gedanken kann ich nicht
    erkennen, da das Ende immer
    mit Gewalt verbunden ist.

    Auch in Mönchengladbach lässt
    sich sehr gut erkennen dass es
    mehr Unterstützer der Gewalt
    gibt, als einem lieb sein kann!

    Der Islam wie ihn die Salafisten
    verbreiten ist alles andere als
    gewaltfrei, was man auch an den
    Äußerungen und Auftritten
    dieser Salafisten ohne weiteres
    feststellen kann und dass nicht
    nur in Deutschland!

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