Dienstag, 10. Januar 2012

Verteidigung: Ukas Morde waren "nicht religiös begründet"

Wie bereits berichtet, forderte die Bundesanwaltschaft in ihrem gestrigen Plädoyer eine lebenslange Gefängnis-Strafe für den salafistisch inspirierten Attentäter Arid Uka.

Arid Uka habe das Gesellschaftssystem der Bundesrepublik abgelehnt, er wollte Recht und Ordnung der Scharia und "seinen persönlichen Beitrag zum Jihad leisten", so Bundesanwalt Jochen Weingarten in seinen Ausführungen.

Die Verteidigung hingegen, welche die besondere Schwere der Schuld bestreitet, beschrieb Arid Uka als einen "gutmütigen Jungen", der "seine Zeit mit Computer-Spielen verbringe." Unerträglich wurde seine Verteidigerin Michaela Roth, als sie ernsthaft behauptete, die (übrigens mit einem zünftigen "Allahu akbar" eingeleiteten) Morde seien "nicht religiös begründet" - denn Arid Uka habe lediglich "hilflose Opfer" davor bewahren wollen, von amerikanischen Soldaten vergewaltigt zu werden. Womit Frau Roth übrigens nichts anderes gemacht hat, als genau das zu wiederholen, was Pierre Vogel bereits kurz nach diesem Anschlag im SPIEGEL-TV erzählt hat.

Einen peinlichen Höhepunkt erreichte das Plädoyer von Frau Roth, als sie erzählte, das Arid Uka im Alter von 6 Jahren angeblich von einem Mann sexuell belästigt wurde und erst ein Video, welches die angebliche Vergewaltigung eines irakischen Mädchens durch amerikanische Soldaten zeigte, seine "Gefühle von Scham, Hilflosigkeit und Verzweiflung" zurückgebrachte hätte - dies sei ihrer Auffassung nach der Auslöser für seine Tat gewesen. Hierzu sei bemerkt, das Techniker des Bundeskriminalamtes keinerlei Beweise dafür finden konnten, das er sich dieses Video tatsächlich angesehen hat - die Echtheit solcher islamistischer Propaganda-Videos wird ohnehin angezweifelt.

Die überlebenden Opfer, die Angehörigen der ermordeten Soldaten und deren deutsche Anwälte konnten sich der Sichtweise von Frau Roth, Arid Uka habe sozusagen eine "humanitäre Tat" begangen, nicht anschließen:

Der durch Arid Ukas feigen Anschlag fast erblindete Kristoffer Schneider schrieb in einem Brief an das Gericht, er wolle Gerechtigkeit für sich und seine Kameraden. Markus Traut, sein deutscher Anwalt, sagte: "Was hat Arid Uka gemacht? Er hat den halben Kopf meines Mandanten weggeschossen - aber er möchte im Gefängnis auch weiterhin brutale Computer-Spiele haben."

Bob Cuddeback, Vater des ermordeten 21jährigen Zachary R. Cuddeback, hatte sich vor Monaten dafür engagiert, das Arid Uka an die U.S.-Justiz überstellt wird - leider vergeblich. Jetzt schrieb er an das Gericht: "Dieser brutale, feige Akt von Terrorismus, gekleidet in religiösem Extremismus war geplant und vorbereitet. . . . . Arid Uka hat feige 16 unbewaffnete amerikanische Soldaten angegriffen und deren Leben und das ihrer Freunde und Familien für immer verändert."

James Alden, Vater des ermordeten 25jährigen Nicholas J. Alden, wandte sich vor Gericht direkt an Arid Uka und schilderte mit tränenerstickter Stimme, aber frei von jeglicher Aggression das Leid einer zerstörten Familie - Uka starrte währenddessen vor sich hin.

Das Urteil wird am 19. Januar verkündet.

Kommentare:

  1. „Nicht ihr habt sie erschlagen, sondern Allah erschlug sie. Und nicht du
    hast geschossen, sondern Allah gab den Schuss ab, auf dass Er den
    Gläubigen eine große Gnade von Sich Selbst erwies.“
    (Sure 8:17)

    Sure 9 Vers 111
    „Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet; eine Verheißung – bindend für Ihn – in der Thora und im Evangelium und im Qur’an. Und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah? So freut euch eures Handels, den ihr mit Ihm abgeschlossen habt; denn dies ist wahrlich die große Glückseligkeit.“

    ... mal wieder ein durchgeknallter religiöser Killer im Namen Allahs. So kennt man sie weltweit.
    Bevor bei ihnen die Maske fällt, stellen sie sich in ihrem Umfeld immer wieder als netter, liebenswerter und hilfsbereiter Nachbar dar und gelten stets als voll integriert in der Gesellschaft - bis die Sicherungen durchbrennen.

    So lief das Frankfurter Attentat ab:
    http://www.youtube.com/watch?v=T1rHQ55KmWY&feature=related

    Hoffentlich kommt der Killer nie mehr raus ... Allaaaaahu Akbar.

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  2. Hoffentlich 50 Jahre für solche kranken Idioten, aber in einem Knast wo es noch die Dornröschen-Abteilung gibt. Da sind sie wenigstens zu etwas gut.

    Rosa stände ihnen doch gut passend zu ihren Ziegenbärte.

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