Mittwoch, 25. Januar 2012

Solinger Schulleiterinnen und der Extremismus

"Die Islamisten sind an Haupt-, Real- und Gesamtschulen aktiv. Dabei setzen Schüler vor allem Mitschülerinnen unter Druck, berichtet ein Insider von der Realschule Vogelsang. Schulleitung und Stadt sind besorgt." (Quelle: RP-Online, 24.01.12)

Hach, wie rührend: Schulleitung und Stadt sind "besorgt". Das kennen wir ja schon zur Genüge im Umgang mit Salafisten: Der Verfassungsschutz ist "besorgt", die Politik ist "besorgt" - immer ist jemand "besorgt". Und immer sagt jemand, man müsse "wachsam" sein und "beobachten" - aber vor lauter Besorgnis, Wachsamkeit und Beobachtung tut natürlich niemand wirklich etwas gegen die salafistischen Umtriebe - und das könnte man dann wirklich als besorgniserregend begreifen.

Worum es hier konkret geht: An Solinger Schulen, ganz besonders an der Realschule Vogelsang, ist laut RP-Online der männliche Salafisten-Nachwuchs sehr aktiv in Sachen Indoktrination. Und frei nach dem "Und bist Du nicht willig"-Motto belässt es der Salafisten-Nachwuchs auch nicht bei der Indoktrinierung, sondern übt massiv Druck auf Mitschülerinnen aus, z.B. dahingehend, doch gefälligst das Kopftuch zu tragen - was ja nach salafistischer Lesart Frauen davor bewahrt, in die Hölle zu kommen.

Und die Reaktion von Stadt und Schulleitung sind wie immer: Man sei "alarmiert", man müsse "wachsam" sein und die Entwicklung "im Auge behalten". Laut der kommissarischen Schulleiterin Birgit Schoel wolle man "konsequent einschreiten", sobald Klassenlehrer Auffälligkeiten bemerken würden. Aber bislang - so Frau Schoel - "seien noch keine konkreten Fälle bekanntgeworden, in denen es zu einer salafistischen Beeinflussung von Schülern gekommen sei."

Was ganz besonders seltsam ist: Während die Presse von nicht weniger berichtet als davon, dass an ihrer Schule islamistische Kräfte regelmäßig ihr Unwesen treiben, hat Frau Schoel doch tatsächlich nichts Besseres zu tun, als darauf zu verweisen, dass sog. "Rechtspopulisten" einmal Flugblätter unter den Schülern verteilt hätten. Aber damals habe man die Polizei gerufen - und sich so dieser "Extremisten" entledigt.

Man könnte das merkwürdig finden: Wenn sog. "Rechtspopulisten" vor ihrer Schule Flugblätter verteilen, dann redet Frau Schoel sofort von "Extremisten" und dann wird natürlich auch gleich die Polizei gerufen. Wenn aber die Presse davon berichtet, dass Salafisten es gar nicht erst beim Verteilen von Propaganda-Material belassen, sondern Schülerinnen in ihrer Schule tagtäglich massiv unter Druck setzen, dann ist Frau Schoel "besorgt" - weiß aber nichts konkretes.

1 Kommentar:

  1. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann warnen sie noch heute ...

    - der Verfassungsschutz warnt

    - das Innenministerium warnt

    - Politiker warnen

    Inzwischen gehört Deutschland zum Islam, anstatt der Islam gehört zu Deutschland ...

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