Freitag, 13. Januar 2012

Salafistische Religions-Polizisten, der Friseur und der ÖPNV

In einem sehr lesenswerten Beitrag der "Kopten ohne Grenzen" dürfen wir heute lesen, das die salafistische Religions-Polizei in Ägypten jetzt ihre Arbeit aufgenommen hat; So gehen "Religions-Polizisten" in Friseur-Salons, um zu kontrollieren, ob nicht etwa ein Mann eine Frau frisiert - oder ob sich Männer die Bärte rasieren lassen.

Und natürlich kontrolliert die Religions-Polizei auch Busse - denn wo kämen wir auch hin, wenn in einem Bus ein Mann neben einer Frau sitzen würde?

Allahu akbar.

1 Kommentar:

  1. Die islamische Scharia-Polizei:

    Die Aufgaben der islamischen Religionspolizei besteht darin, die Gesetze der Scharia durchzusetzen und Regelverstöße zu verhindern. Sie ist dazu befugt, Männer, die sich mit Frauen unterhalten, mit denen sie nicht verheiratet oder verwandt (nur auf Geschwister und Eltern bezogen) sind, zu verhaften. Sie ist auch berechtigt, Produkte, die als unislamisch gelten, zu verbannen und zu konfiszieren wie z. B. Barbiepuppen, CDs/DVDs von westlichen Musikgruppen, Fernsehsendungen und Filmen.
    Die islamische Religionspolizei achtet auch auf die Einhaltung islamischer Essensgebote, die unter anderem die Verhinderung des Verkaufs von Alkohol sowie die Unterbindung des Verkaufs von Schweinefleisch umfassen.
    Eine weitere Aufgabe ist es, die Konversion vom Islam zu einem anderen Glauben (irtidad) zu verhindern, was nach der Scharia mit dem Tode bestraft wird, sowohl für die Konvertiten als auch für die Missionare, in leichteren Fällen durch Verbannung und Deportation der Missionare. Weitere Aufgaben sind: Verfolgung von Homosexualität und Prostitution und Kontrolle der Ladenschließungen während der Gebetszeit.

    Verbreitungen:

    Im Januar 2006 gab es eine islamische Religionspolizei in Algerien, Ägypten, Saudi-Arabien, Iran, Indonesien, Jemen, Libyen, Malaysia, Sudan, Usbekistan, den palästinensischen Gebieten sowie Teilen Pakistans und Nigerias. In Afghanistan stimmt die Regierung demnächst über eine Wiedereinführung ab.

    In Saudi-Arabien ist die Religionspolizei als die „Behörde für die Verbreitung von Tugendhaftigkeit und Verhinderung von Lastern“ bekannt. Die Religionspolizei stammt in Saudi-Arabien aus der konservativen Bewegung der Salafiyya bzw. Wahhabiten, deren Auslegung des Islam unter dem Haus Saud Staatsreligion ist.
    Die Religionspolizei patrouilliert in den Straßen des Landes, um unter anderem das Verhalten und die vorschriftsmäßige Kleidung von Frauen zu überwachen. Sie besitzt ebenfalls eine "Interne Abteilung", die Alkohol und Drogenschmuggel bekämpft.
    Zum Valentinstag ist der Verkauf vieler Produkte in der "Liebes-Farbe" Rot verboten, um die Bevölkerung von diesem "heidnischen" Spektakel fernzuhalten. Die Religionspolizei verhindert den Verkauf roter Rosen, roter Plüschteddys, roter Glückwunschkarten und anderer roter Geschenkartikel, berichteten Ladenbesitzer[2].
    Zwischen 2006 und 2007 nahm die Religionspolizei zudem nach eigenen Angaben über einhundert sogenannte Zauberer fest. Zauberei gilt in Saudi-Arabien als Straftat.
    Es gibt in Saudi-Arabien ca. 3.500 Mitglieder der Religionspolizei, die in der Befehlshierarchie direkt König Abdullah unterstellt sind. Oft ist die Religionspolizei gemeinsam mit der gewöhnlichen Polizei unterwegs, kann aber auch ohne Polizeieskorte patrouillieren. Die Religionspolizei verfügt über eine eigene Homepage, auf der unislamisches Verhalten angezeigt werden kann.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Religionspolizei

    In Antwerpen und Brüssel gibt es bereits eine marokkanische Schariapolizei ... demnächst kann man auch in Deutschland damit rechnen.
    ... heißt dann in der linken Presse: "arabischer Frühling auch für Deutschland"

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