Samstag, 14. Januar 2012

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's völlig ungeniert

Der Betreiber dieses Blogs vermutet ja, das es sich bei dem "heimlich, still und leise" eingestellten Verfahren um die Schlägerei vom 6. März handelt; Denn die Körperverletzung vom 24. Juni ist sowas von "glasklar" - da dürfte es selbst einer so kreativen Person wie Christiane Ritgens kaum möglich sein, Begründungen für eine Einstellung des Verfahrens zu (er-) finden.

Und jüngsten Informationen zufolge soll bei eben dieser Schlägerei am 6. März ein Mönchengladbacher Karnevalist auch dann noch mit einer Eisenstange geschlagen worden sein, als er längst verteidigungsunfähig am Boden lag.

Es ist einfach unglaublich, was in der "Causa Ritgens" mehr und mehr an die Öffentlichkeit kommt. Und trotzdem sieht es im Moment nicht danach aus, das der Strafantrag gegen Frau Ritgens ordnungsgemäß bearbeitet werden wird; Denn in seiner einzigartigen Chuzpe hat Oberstaatsanwalt Aldenhoff ja bereits gegenüber der Rheinischen Post angekündigt, das dieser Strafantrag in Mönchengladbach "bearbeitet" werden soll.

Wenn Herr Aldenhoff das zerstörte Vertrauen der Bürger in die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft wieder herstellen möchte, so muß er die Ermittlungen gegen Christiane Ritgens der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft überlassen. Aber so, wie es derzeit aussieht, verfährt Peter Aldenhoff lieber nach dem Motto "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's völlig ungeniert."

1 Kommentar:

  1. Die Causa "Ritgens" wird natürlich erstmal in Mönchengladbach in der Zuständigkeit der dortigen Staatsanwaltschaft bleiben und die werden versuchen - und da braucht man keine Hellseher zu sein - die Sache mit irgendwelchen plaumenweichen Begründungen abzuwimmeln. Es dürfte die Fortsetzung der "Begründungen" sein, mit denen man schon versuchte die anderen Verfahren gegen Salafisten einzustellen.

    Man kann abhaken daran zu denken, dass die Staatsanwaltschaft von Mönchengladbach den Fall freiwillig an die Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf abgibt.

    Es besteht für die Antragsteller von STGB 258a gegen Frau Ritgens die juristische Möglichkeit, nach Bekanntgabe eigener Ermittlungen durch die Oberstaatsanwaltschaft von Mönchengladbach, die Sache dann weiter zu betreiben und die Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf einzuschalten.

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