Sonntag, 8. Januar 2012

Die Methoden unserer Links-Presse - Beispiel "taz"

Eine Bitte: Der geneigte Leser möge sich mal kurz diesen Beitrag der taz angucken. Nein, um genauer zu sein: Er möge sich bitte das beigefügte Foto angucken, welches der Blog-Betreiber hier leider nicht veröffentlichen darf.

Was sehen wir? Wir sehen zwei Bärtige in T-Shirts, auf deren Rücken zu lesen ist: "Deutscher Muslim - Hier daheim - Jut is!" Und unter diesem Foto steht: "Deutsche Muslime demonstrieren gegen die rechtsextreme Pro-Bewegung."

Was dagegen einzuwenden ist? Nun, gegen den Spruch auf den T-Shirts ist überhaupt nichts einzuwenden: Das ist eine gute Aussage.

Und dagegen, das sich auch Muslime gegen Rechtsextremismus engagieren, ist ebenfalls nichts einzuwenden; Es ist immer gut, wenn sich Menschen gegen Extremismus engagieren. Und ob es Atheisten, Christen, Juden, Muslime oder andere sind, welche sich gegen Extremismus engagieren, ist dem Betreiber dieses Blogs traditionell "schnurz" - Hauptsache, die Menschen engagieren sich gegen Extremismus.

Es geht einzig und allein um die Fragen: Wer steckt in diesen T-Shirts? In welchen Kölner "Kreisen" wird eben dieses T-Shirt bevorzugt getragen?

Ein ehemaliges Mitglied der "Interessengemeinschaft gegen Salafismus" (IgS) hat schon vor längerer Zeit recherchiert, das dieses T-Shirt seit mindestens 2007 hauptsächlich in der Kölner Salafisten-Szene sehr beliebt ist und getragen wird. Es gibt auch andere islamistische Gruppen in Köln, welche dieses T-Shirt benutzen - aber zuallererst symbolisiert es nun einmal die Kölner Salafisten-Szene. Auch bei Nicht-Kölner Salafisten wird es gerne getragen, hier z.B. dürfen wir Ober-Salafist Pierre Vogel in eben diesem T-Shirt bewundern.

Gewisse Kleidungs-Stücke symbolisieren nun einmal bei extremistischen Gruppen die Zugehörigkeit - wir kennen das ja von Links- oder Rechtsextremisten.

Jetzt mag man natürlich denken: Vielleicht hatte der zuständige Redakteur der taz ja gar keine Ahnung, wer in Köln so dieses T-Shirt trägt - weil er vielleicht mal wieder "null Bock" auf Recherche hatte? Da linkes Milieu und Arbeitsmoral ja bekanntlich nicht immer so kompatibel zueinander sind, scheint einem diese Vermutung erst einmal naheliegend.

Der Punkt ist nur: Die taz wußte, das es sich bei den auf diesem Foto abgebildeten Personen um Salafisten handelt. Denn die taz hat dieses Foto im letzten Frühjahr schon einmal gebracht. Und laut Aussage des bereits erwähnten ehem. IgS-Mitgliedes hat er damals die Redaktion der taz sofort darauf aufmerksam gemacht, das auf diesem Foto Salafisten abgebildet waren.

Und trotzdem hat die taz die Unverschämtheit besessen, dieses Foto am 04.01.12 noch einmal zu zeigen - und zwar mit der bereits erwähnten Bild-Unterschrift "Deutsche Muslime demonstrieren gegen die rechtsextreme Pro-Bewegung."

Damit auch kein Mißverständnis aufkommt über das, was die taz da gerade gemacht hat: Hier ist nicht weniger passiert, als das ein linkes "Kampfblatt" der Öffentlichkeit verfassungsfeindliche Islamisten als "Muslime gegen Rechts" präsentiert hat.

Entschuldigung, liebe taz, aber das sind "Stürmer"-Methoden.

1 Kommentar:

  1. Muslime-Mode für die Parallelwelt:

    http://www.youtube.com/watch?v=Cg1MH9wD46g&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=WGKqqn4e8zw&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=yjTthMuoggI&feature=related

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