Sonntag, 29. Januar 2012

Boko Haram? Salafisten!

Die Aussage dieses Beitrages der "ZEIT", die salafistische Terror-Gruppe Boko Haram sei ein rein nigerianisches Phänomen, könnte man merkwürdig finden; Genausogut könnte man behaupten, die deutschen Salafisten seien ein rein deutsches Phänomen oder die ägyptischen Salafisten seien ein rein ägyptisches Phänomen - diese Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Nicht zu vergessen natürlich die Attentäter des 11. September 2001, welche nun einmal alle Salafisten waren - die müßten dann nach Lesart der "ZEIT" ein rein amerikanisches Phänomen gewesen sein.

Wie unsinnig solche Sichtweisen sind, zeigt sich schnell anhand der internationalen Vernetzung der Salafisten, ganz besonders an ihren Geldgebern - da führen die Spuren nämlich immer wieder nach Saudi-Arabien, bei den deutschen Salafisten genauso wie bei Boko Haram. Und dort findet auch die "Ausbildung" salafistischer Prediger statt - was immer man in diesem Zusammenhang auch unter "Ausbildung" verstehen mag. Und dann sieht man auch schnell, dass die Salafisten weder ein rein nigerianisches Problem sind, auch kein rein Mönchengladbacher Problem - sondern ein Problem der gesamten westlichen Welt.

Aber eines sollte man bei diesem Beitrag der "ZEIT" anerkennen: Bislang hatte im deutschen "Blätterwald" noch keine einzige Zeitung den Mut, die Terror-Gruppe Boko Haram, die uns wegen ihrer schrecklichen Anschläge um Weihnachten herum noch in unguter Erinnerung ist, mit Salafismus in Verbindung zu bringen. Denn je bedrohlicher der Salafismus wird, um so weniger sind deutsche Zeitungen bereit, das Kind auch beim Namen zu nennen. Und jetzt war es ausgerechnet die linke "ZEIT", die den Mut hatte, darauf zu verweisen, dass Boko Haram nichts anderes ist als eine salafistische Terror-Gruppe.

Überrascht sind wir davon aber trotzdem nicht.

Kommentare:

  1. Nicht zu vergessen natürlich die Attentäter des 11. September 2001, welche nun einmal alle Salafisten waren - die müßten dann nach Lesart der "ZEIT" ein rein amerikanisches Phänomen gewesen sein.

    Der Ansicht ist auch der SPD-Politiker Gernot Erler, dass die Amerikaner selber islamistischen Terror herangezüchtigt haben.

    Hier die erstaunliche als auch hanebüchene Erklärung des islamischen Terrors von Gernot Erler(SPD):

    "Die herablassende Haltung des Westens gegenüber der arabischen Welt, verbunden mit Demütigung und Ausgrenzung gehöre zu den Wurzeln, aus denen sich das Netzwerk des internationalen Terrorismus entwickelt habe. So beschrieb der SPD-Politiker Gernot Erler im Gespräch mit Roger de Weck die Ursachen für eine Vielzahl von Anschlägen, die lange vor 9/11 begonnen hätten. Der Anschlag auf das World Trade Center sei deshalb eigentlich nicht aus heiterem Himmel gekommen, habe die Amerikaner aber in einer Phase nationalen Hochgefühls getroffen. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs habe es in den USA durchaus die Vorstellung gegeben, nun als einzige verbliebene Weltmacht das nationale Verständnis von Weltordnung auch global durchsetzen zu können."

    http://www.koerber-stiftung.de/koerberforum/rueckblicke/berichte/2011/sep-okt/06092011.html

    ... typischer Gutmensch, für den der Islam eine "friedliche Religion" ist, wenn da nicht die Amerikaner wären, die die Urheber islamischen Terrors sind.

    Allaaaah ukbar .....

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  2. "Boko Haram" für den islamischen Gottesstaat und die Scharia ...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Boko_Haram

    ... ob in Afrika, Vorder Arabien oder in West- und Osteuropa: die radikale islamische Ausbreitung eines Islamischen Gottesstaates mit der Scharia breitet sich wie eine Springflut überall aus.

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