Samstag, 31. Dezember 2011

Schnell noch die Peinlichkeiten des Jahres 2011!

Auch da gab's einiges! Den peinlichsten Auftritt des Jahres hatte ich ja bereits vorweggenommen, aber es gab noch viel mehr. Fangen wir also gleich mit einer wahren "Perle" an: Diese göttliche Realsatire hier haben wir den Redakteuren der Rheinischen Post zu verdanken.

Die Redakteure der Rheinischen Post haben sich in diesem Jahr wirklich einiges einfallen lassen, um uns zum Lachen zu bringen: Hier z.B. haben sie sich so ganz freiwillig zum "Sprachrohr" von Sven Lau machen lassen - nur hatte das mit der Wahrheit eher wenig bis gar nichts zu tun. Dann gab's diese herrliche Komödie mit den sog. Leser-"Wahlen", der absolute Höhepunkt der diesjährigen Salafisten-Berichterstattung der Rheinischen Post war aber ganz zweifelsfrei diese rührende Geschichte über Salafisten als "Lustige Feuerwehr". Ja, klar - der Gedanke, das Salafisten Brände löschen statt zu legen, ist in der Tat höchst lustig.


Was gab's noch? Große Erheiterung hat auch dieser "getürkte" Kommentar-Bereich bei einem 3 Jahre alten Artikel von RP-Online über Gülistan Yüksel hervorgerufen; Warum ein 3 Jahre alter Artikel plötzlich einen Kommentar-Bereich hatte, ist übrigens nie geklärt worden.

Dann war da noch der niederrheinische proNRW-Bezirkvorsitzende Norbert Back, der uns mit folgender Aussage verblüfft hat: "Gemeinsam mit den Eickener Bürgern und der lokalen Bürgerinitiative ist es uns gelungen, einen so großen Druck auf die Salafisten aufzubauen, das sie nun hoffentlich das Weite suchen"(hier); Der ganze Charme dieser Aussage entfaltet sich jedoch erst, wenn man sich daran erinnert, welche "satte" Abfuhr proNRW von den Eickener Bürgern im Oktober 2010 bekommen hat - und seitdem dort nie wieder gesehen wurde. 

Und dann hatten wir noch das hier, etwas, das man wirklich zweimal, besser dreimal lesen sollte. Denn da war von nicht weniger die Rede, als von einem möglichen "Auftrag der Landesregierung an die Stadt Mönchengladbach, modellhaft ein Präventionskonzept gegen die Aktivitäten extremistischer Gruppen wie der Salafisten zu entwickeln."

Klar doch: Einen solchen Auftrag vergibt man natürlich ausgerechnet an jene Stadt, deren Behörden und Politiker die Bedrohung durch die Salafisten traditionell am allerwenigsten ernst nehmen - macht Sinn!

Aber in den Augen des Blog-Betreibers ist die peinlichste Peinlichkeit des ganzen Jahres 2011 eindeutig dieser "getürkte" Blog, welcher nur aus einem einzigen Beitrag besteht.

Sowas - wer diesen Beitrag wohl verfasst haben mag?