Freitag, 23. Dezember 2011

Salafisten beginnen Tunesien zu terrorisieren

Amel Grami, Professorin für Gleichberechtigung und interkulturelle Studien an der tunesischen Universität in Manouba, erklärte diese Woche in einem Aufruf, das die Frauen in Tunesien noch nie so sehr "erniedrigt" und "an den Rand gedrängt worden" seien wie heute: So hat z.B. die Direktorin von Radio Zeitouna ihren Job verloren, weil sie "als Frau an dieser Stelle nichts zu suchen habe".

Und - wie könnte es anders sein - die Herren Salafisten mischen natürlich ganz vorne mit: So geht deren Sitzblockade vor der Universität Tunis weiter, den Dekan der Uni lassen die Salafisten nicht mehr in sein Büro, weil er sich für die Gleichberechtigung der Frauen einsetzt. Höhepunkt dieses Irrsinns: In den letzten Wochen haben die Herren Salafisten sog. "Comités" gebildet, welche dieselbe Funktion haben wie die "Sittenwächter" in Saudi-Arabien.

Dem Westen wirft die Professorin übrigens vor, den tunesischen Islamisten gegenüber zu nachsichtig zu sein. Nun ja, einem Bürger der Stadt Mönchengladbach drängt sich da sofort die Frage auf:

Nur gegenüber den tunesischen Islamisten?

1 Kommentar:

  1. "islamische Sittenwächter" in Tunesien und Saudi-Arabien?
    Soweit braucht man sich gar nicht orientieren. Das gibt's bereits im Nachbarland Belgien. In den heimlichen Hauptstädten des Islam für EUROPA - hier Antwerpen und Brüssel:

    Juni 2011
    *
    Antwerpen und Brüssel: Islamische Scharia-Polizei überwacht islamische Kleiderordnung
    Wir haben oftmals an dieser Stelle über die Islamisierung der Städte Brüssel und Antwerpen berichtet, wo die zugewanderten Moslems systematisch viele Juden vertrieben haben. Nun tyrannisieren sie die noch zurück gebliebenen restlichen einheimischen Brüssel und Antwerpener. In Städten wie Brüssel und Antwerpen gibt es jetzt sogar eine marokkanische Scharia-Polizei, die alles bestraft, was "unislamisch" ist - sie macht Jagd auf Schwule und auf Frauen, die kurze Rücke anhaben oder sich geschminkt haben. Die belgische Polizei greift nicht ein. (Quelle: HLN.be Juni 2011).

    (man kann die deutsche Übersetzung der belgischen Quelle benutzen)

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