Donnerstag, 1. Dezember 2011

Hach, wie rührend

"Doch die Salafisten sind auch ein Beispiel dafür, weshalb so viele die Islamisten gut finden. Sie tun sich - anders als die Liberalen - in Wohltätigkeit und Sozialarbeit hervor, bieten den Armen kostenlose medizinische Versorgung und Bildung. Während die Liberalen die Verhängung des islamischen Rechts befürchten, sieht manch anderer in einem islamistischen Kandidaten einen anständigen, wahrscheinlich eher nicht korrupten Menschen. "Ich bin eine geschiedene Frau, und die Kandidaten der Nur-Partei haben mir immer finanziell geholfen, auf eigenen Füßen zu stehen", erklärt die 52-jährige Horreja Attia, die zwei Kinder hat. "Den Gefallen an der Wahlurne zu erwidern, ist das Mindeste, was ich tun kann."
(Quelle: RP-Online, 30.11.11)

Hach, wie rührend. Nur das es ein (ur-) "alter Hut" ist, das extremistische Organisationen immer mit dieser "Wohltätigkeits-Masche" anfangen: Das haben die Nazis bereits so gemacht, aber auch u.a. die Hamas ist so erstarkt.

Vom neuesten Massaker an den Kopten, in welches die Muslim-Brüder und die Salafisten verwickelt waren, erzählt uns RP-Online natürlich nichts, ebensowenig über deren kriminelle Methoden, mit denen sie die ägyptische Wahl zu ihren Gunsten beeinflussen.

Aber wer die Salafisten-Berichterstattung der Rheinischen Post bzw. von RP-Online kennt, der weiß, das man vor der Lektüre solcher Beiträge nie vergessen darf, auch genug Taschentücher bereitzulegen.