Dienstag, 27. Dezember 2011

Ägypten-Institut von Salafisten niedergebrannt

"Es war letzten Dienstag, als gewalttätige Salafisten (die bekanntlich ca. 25 Prozent der Stimmen bei den letzten Wahlen erhielten) das “l’Institut d’Egypte” in Kairo niederbrannten, das berühmte wissenschaftliche Institut gegründet von Napoleon und Startpunkt für die Moderne in Ägypten. Beinahe das gesamte Archiv wurde durch das Feuer und durch Plünderung zerstört. Das Ägyptische Institut umfasste zirka 200.000 Originaldokumente, seltene Bücher, Karten, Exponate, archäologische Funde und Studien aus Ägypten und den restlichen Mittleren Osten. Diese wurden von Generationen von westlichen Wissenschaftlern und Historikern zusammengetragen und katalogisiert. Es ist schwierig den modernen Mittleren Osten ohne diese Studien zu verstehen. Das riesige Gebäude lag im Zentrum von Kairo, und es anzuzünden war ein zum höchsten Grad symbolischer Akt von den Salafisten: sie wollen ein neues Ägypten ohne Logik, Aufklärung, Forschung und Individualismus." Bitte hier weiterlesen >>>

Und was mal wieder total typisch ist: Die Kunde von diesem unglaublichen Akt der Barbarei erreichte uns aus schwedischen und israelischen Quellen. Denn unsere deutschen Medien schweigen zu dem Treiben der ägyptischen Salafisten.

Ob das wohl damit zusammenhängt, das wir hier auch Salafisten haben?

1 Kommentar:

  1. Dass die deutschen Medien zu Salafistenkrawallen schweigen, könnte auch bedeuten, dass man den "arabischen Frühlingen" wieder mal als Freude- und Eierkuchenerlebnis im Sinne von westlichem Demokratieverständnis gerne weiter hochjubeln möchte und da passen solche Wahrheiten nicht in den "arabischen Frühling".

    Wenn man sich allerdings das Ergebnis der freien Wahlen in Ägypten ansieht, dann kann man das nur noch als Ernüchterung sehen, was die Wahlergebnisse gebracht haben.
    Islamisten, wie die Muslimbruderschaft und die Salafisten, haben das Rennen unter sich ausgemacht. Ausgerechnet die, die der Westen nicht auf der Liste hatten, werden demnächst die Regierung in Ägypten bilden.

    Man stelle sich vor, der ägyptische Präsident ist einer von den Salafisten, was bedeuten würde, bei dessen Antrittsbesuch in Deutschland würde der mit militärischen Ehren empfangen, wie das üblich ist bei Staatsbesuchen aus dem Ausland.
    Hier stehen diese durchgeknallten Islamistenjünger auf der Agenda der Verfassungsschützer des Bundes und der Länder, weil die hier den islamischen Gottesstaat mit der Scharia einführen wollen - erstmal parallel zum GG und der Verfassung und als Endziel die komplette Übernahme ohne GG und Verfassung der BRD.

    In Ägypten hat man den Teufel Mubarak mit den Belzebuben Muslimbruderschaft und Salafisten ausgetrieben. Das nennt man dann in den westlichen Medien "arabischer Frühling" - dann spinnt mal weiter ein neues Märchen aus 1001 Nacht.

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