Donnerstag, 15. Dezember 2011

2011: Die Erfolge

Was denn - nächsten Sonntag haben wir schon den 4. Advent? Dann wird's wirklich Zeit für die ganzen Jahres-Rückblicke! Und da fange ich natürlich mit dem an, was immer am schönsten ist: Den Erfolgen.

Blöd nur, das wir aus Mönchengladbach in diesem Jahr keine wirklichen Erfolge vermelden können. Wenn überhaupt, so könnte man es als Erfolg betrachten, das die IgS baurechtliche Maßnahmen auf den Weg gebracht hat, die dann zur Verhinderung des von den Salafisten geplanten sog. "Islam-Zentrums" in MG-Eicken geführt haben - an dessen Stelle nun bekanntlich ein Supermarkt gebaut wird.

Die "Auflösung" des Vereins "Einladung zum Paradies" kann auf gar keinen Fall als Erfolg bewertet werden, denn das war nichts anderes als Augenwischerei - weil die Salafisten in Wahrheit nur einen Stadtteil weiter gezogen sind, wo sie nun unter anderem Namen munter weitermachen. Das würde ich schon als Enttäuschung begreifen, denn wenn man bedenkt, wie viele Menschen sich seit dem Beginn des Mönchengladbacher Bürger-Protestes gegen die Salafisten engagiert haben und dafür auch viele Opfer erbracht haben, so ist diese (Zwischen-) Bilanz sehr, sehr ernüchternd.

Dafür hat es im Mai dieses Jahres einen großen internationalen Erfolg gegeben, der allerdings nicht BI und IgS, sondern vielmehr den "Navy Seals" zu verdanken war: Der oberste Salafist und schlimmste Massenmörder der jüngeren Geschichte, Osama bin Laden, wurde - endlich - erfolgreich liquidiert!

Pierre Vogel war darüber logischerweise nicht wirklich erfreut - und hatte doch tatsächlich die ganz reizende Idee, in Frankfurt ein Totengebet für Herrn bin Laden zu sprechen; Aber da das Frankfurter Ordnungsamt nun mal in Sachen Salafisten etwas anders drauf ist als das Mönchengladbacher Ordnungsamt, konnte er sich das auch gleich wieder "abschminken".

Und natürlich haben - wie in Deutschland nicht anders zu erwarten - gewisse linkspopulistische Medien sogleich ihr Klage-Lied angestimmt, am peinlichsten war zweifelsfrei ein gewisser Stephan Karkowski vom WDR, der am 2. Mai den Tod Osama bin Ladens mit folgenden Worten kommentierte:

"Volksfeststimmung in Washington, jubelnde Menschen auf den Straßen, Euphorie in den Nachrichtenstudios: Nein, heute ist kein Heilmittel gegen AIDS gefunden worden, keines gegen Krebs und kein Rezept für den Weltfrieden. Die Euphorie galt dem Tod eines 54-jährigen Familienvaters." (nachzulesen hier, die passende Satire dazu gibt's hier)

Den Betreiber dieses Blogs hat das bekanntlich alles nicht gekümmert - der war einfach nur froh, das der schlimmste Massenmörder der jüngeren Geschichte endlich tot ist. Deswegen nochmal in aller Deutlichkeit:

Good job, Navy Seals - appreciate!