Montag, 28. November 2011

Wo bleiben die Lichterketten?

Man liest und reibt sich die Augen: Stephanie Nannen, Enkelin des STERN-Gründers Henri Nannen, stellte im Hamburger Abendblatt Fragen wie "Wo bleibt der Aufschrei?"  und "Warum findet das Thema so wenig Widerhall?" Zwar seien die Neo-Nazi-Morde überall in den Medien präsent – doch die Einschaltquoten bei Illner & Co. seien unterdurchschnittlich, auch die entsprechende Ausgabe des SPIEGEL (“Die braune Armeefraktion”) habe sich unterdurchschnittlich verkauft. Höhepunkt von Frau Nannens Klagelied: Es gäbe nicht einmal Lichterketten!

Ja, sowas aber auch: Keine Lichterketten! Was ist nur aus diesem Land geworden?

Der Verfasser dieser Zeilen erlaubt sich mal, einige mögliche Erklärungen vorzuschlagen:

Vielleicht hat die ständige islamistische Gewalt seit 9/11 die Menschen ja ein wenig abstumpfen lassen? Normal und vernünftig denkenden Menschen, die nahezu tagtäglich in ihrer Zeitung von den Opfern islamistischer Gewalt, von Christen-Verfolgung in islamischen Ländern, von Judenhass in den neuen arabischen "Demokratien" und vielem mehr lesen müssen, ist es einfach nicht nachvollziehbar, warum wegen ein paar Neo-Nazi-Morden plötzlich Hysterie ausbricht - auch wenn diese natürlich nicht weniger schrecklich sind.

Vielleicht haben die Menschen in diesem Land inzwischen ja auch gemerkt, dass es sich um eine künstliche Hysterie handelt, die unsere linkspopulistischen Medien ihnen da in Zusammenarbeit mit der Politik und - nicht zu vergessen - dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan haben aufzwingen wollen? Und vielleicht haben die Menschen in unserem Land einfach keine Lust mehr, sich von Medien und Politik immer wieder künstliche Hysterien aufzwingen zu lassen?

Vielleicht hat diese widerliche und menschenverachtende Unterscheidung in "wertvolle" und "wertlose" Opfer ja auch dazu geführt, dass die ersten von uns begriffen haben, dass die "Denke" unserer medialen "Nazi-Jäger" derer der Nazis auffällig ähnlich ist?

Vielleicht ist es das Volk ja auch leid, immer wieder in den Pauschal-Verdacht gestellt zu werden, nur aus potentiellen Neo-Nazis zu bestehen? Oder wie sonst haben wir es zu verstehen, wenn so ein billiges linkes Kampfblatt, pardon, eine so angesehene intellektuelle Wochen-Zeitung wie die Hamburger "Zeit" ernsthaft vorschlägt, der "braune Sumpf" solle "durch noch mehr Zuwanderung ausgetrocknet werden"? Denn wenn der "braune Sumpf" nur durch noch mehr Zuwanderung "trockengelegt" werden kann, so heißt das ja: Das deutsche Volk ist ein Nazi-Volk und gehört gefälligst abgeschafft!

Vielleicht haben die Menschen im West-Teil unseres Landes ja inzwischen auch mehr Angst vor der Gewalt unserer "Kulturbereicherer" und natürlich vor gewaltbereiten Islamisten wie z.B. den Salafisten, als vor ein paar "braunen Furunkeln am Arsch der Demokratie"? Auch wenn dem Verfasser dieser Zeilen deutlich bewusst ist, dass es im Ost-Teil unseres Landes davon noch viel zu viele gibt, so ändert das nichts daran, dass sich die Menschen in Deutschland längst mit anderen Bedrohungen konfrontiert sehen.

Aber nun gut: Das sind nur einige denkbare Erklärungs-Vorschläge für die fehlenden Lichterketten, welche die "sturz-betroffene" Frau Nannen da so beklagt. Jeder möge sich da bitte einfach die Erklärung heraussuchen, die ihm am plausibelsten scheint. Und vielleicht gibt es ja auch noch andere Gründe (Euro-Krise, Angst um den Arbeitsplatz?), weshalb dieses schlimme und störrische Volk nicht immer gleich und sofort willig das tut, was ihm die Medien gerade so aufzuzwingen versuchen.

Der Verfasser dieser Zeilen hat sich übrigens auch einmal ratlos gefragt, wo denn der Aufschrei bleibt? Das war Anfang März dieses Jahres - wir erinnern uns: In den Nachmittagsstunden des 2. März kam plötzlich die Schock-Meldung vom Frankfurter Attentat, von zwei ermordeten und zwei schwerverletzten Menschen. Am nächsten Tag gab es dann Entsetzen und Fassungslosigkeit pur, denn da mussten wir in unserer Presse lesen, dass es sich beim Attentäter um einen Anhänger der Mönchengladbacher Salafisten handelt. Da habe ich doch tatsächlich in meiner scheinbar grenzenlosen Naivität darauf gehofft, dass es in dieser Stadt einen Aufschrei gibt, dass sich etwas ändert. Beispielsweise, dass unsere lokale Politik, welche bis dato eher kläglich reagiert hat, die Bedrohung durch die Salafisten endlich ernst nimmt.

Aber wir mussten schnell feststellen, dass sich eben nichts ändert. Unser OB Bude, beim Gedenken an die NS-Verbrechen immer gerne in vorderster "Front", hielt es nach dem Frankfurter Attentat nicht einmal für nötig, eine Stellungnahme abzugeben.

Und Lichterketten gab's übrigens auch nicht.

1 Kommentar:

  1. unsere größenteils linksorientierte Presse ist bekanntlich auf dem linken Auge erblindet. Genauso schlimm ist es, wie hier in Deutschland der Islam verherrlicht wird und als Kulurbereicherung für die Bevölkerung schöngeredet und schöngeschrieben wird.

    Deshalb interessieren die auch nicht extremistische Islamisten, weil die sich ja auf den Koran beziehen, wie die "friedlichen" Allahanbeter. Und alles was mit dem Islam, Koran und Allah zu tun hat, wird gnadenlos hochgejubelt von der linken Presse. Man will hier unbedingt eine Systemänderung Deutschlands haben.

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