Sonntag, 27. November 2011

Wenn Politiker sich selber feiern

"Am 3. Dezember findet nun schon zum zweiten Mal die Weihnachtsfeier der Bürger statt, die erfolgreich die salafististische Islamschule in Eicken verhindert haben. Im letzten Jahr haben wir mit vielen Unterstützern erstmals feiern können. Am 3. Dezember wollen wir diese Tradition fortsetzen. In diesem Jahr können wir uns alle gegenseitig auf die Schultern klopfen, da jetzt endgültig feststeht, dass das extremistische Superzentrum der Islamisten in Eicken nicht gebaut wird. In unserem Stadtteil gibt es keine extremistischen Auftritte mehr. Die Extremisten aus allen Lagern, islamistische Verfassungsfeinde, rechte und linke Extremisten haben ihre Hoffnungen in Eicken begraben müssen. Das ist allein dem Kampf der Eickener Bürger und ihrer Unterstützer aus anderen Stadtteilen zu verdanken. Auch den vielen Journalisten aus allen Teilen Deutschlands und aus dem Ausland ist zu danken für ihre durchweg freundliche und positive Berichterstattung über die Bürger in unserem Stadtteil. Ohne Rückhalt in der breiten Öffentlichkeit wäre es ein härterer Kampf. Eicken hat sich nicht unterkriegen lassen, Eicken lebt wieder auf, Eicken hat seinen guten Ruf wieder erkämpft und gegen vielerlei Widerstände den guten Kampf zu einem guten Ende führen können." (gefunden auf www.wilfriedschultz.com/)

Schon erstaunlich: Kein Wort dazu, das es die Initiativen der IgS waren, welche die baurechtlichen Maßnahmen auf den Weg gebracht haben, mit denen die salafistische "Islam-Schule" in MG-Eicken verhindert wurde. Und auch kein Wort dazu, das die Salafisten nur den Namen gewechselt haben, aber jetzt in einem anderen Teil unserer Stadt munter weitermachen.

Stattdessen nur die altbekannte "Selbst-Beweihräucherung", garniert mit dem wiederholten unfreiwilligen Eingeständnis eines Horizontes, der ganz offensichtlich nur bis zum Aretz-Plätzke reicht.

Ach, was soll's: Herr Schultz, ich wünsche Ihnen eine frohe Adventszeit. Feiern Sie sich ordentlich selber und denken Sie auch immer daran, sich gegenseitig auf die Schultern zu klopfen!

Kommentare:

  1. ...in diesem Jahr können wir uns alle auf die Schultern klopfen...

    na klar doch, Wilfried...Salafisten sind weg aus Eicken, zumindestens in der öffentlichen Wahrnehmungen in Eicken. Dabei sind Sie nur in einen anderen Stadtteil von MG gezogen und haben sich einen neuen Namen gegeben.

    Alter Wein in neuen Schläuchen, Wilfried - nicht mehr und nicht weniger.

    "Wer ein amerikanisches Publikum für sich gewinnen will, auch als Politiker, muss es vor allem zum Lachen bringen".

    Bob Hope

    Ihr Essay auf dem eigenen BLOG kann man nur mit Schmunzeln zur Kenntnis nehmen, Wilfried....aber in Abwandlung des obigen Zitates für Eicken, zeigen Sie wenigstens. dass Sie auch Humor in eigener Sache haben können.

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  2. Schultz und seine Reste-BI feiern Weihnachten auf dem Eickener Marktplatz...

    das erinnert mich an die letzte Weihnachtsfeier der BI mit hunderten Muslimen, die Schultz bei seinem Kampf gegen die Salafisten maßgeblich unterstützt hatten. Ohne deren Hilfe, wäre der Kampf der BI gegen die Salafisten gescheitert.

    Das war eine gute Idee von Schultz, die Muslime mit einzubeziehen...

    Ein WDR-Kamerateam hat dieses geschichtliche Ereignis sogar im WDR ausgestrahlt...

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