Mittwoch, 17. August 2011

Der Supermarkt - die Mutter aller Lösungen!

So einfach geht das: Man muss nur einen Supermarkt bauen - und schon ist das Mönchengladbacher Salafisten-Problem gelöst. Denn dann sind unsere Salafisten nur noch damit beschäftigt, beglückt in diesem Supermarkt einzukaufen. Und damit ist natürlich jedes Risiko vom Tisch, Mönchengladbacher Salafisten würden - so wie ihre Solinger "Brüder" - jemals mit Büchern wie "How to make a bomb in the kitchen of your mother" in den nächsten Jihad aufbrechen.

Wer's glaubt, wird selig.

Aber mal im Ernst: Vor lauter Empörung über unsere Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft ist diese schon fast rührende "Augenwischerei" gar nicht wirklich zur Kenntnis genommen worden. Was auch keinerlei Verlust ist, denn schon alleine die Überschrift ("Supermarkt statt Salafisten") ist völlig irreführend; Denn auch wenn man uns dieses zu suggerieren versucht, so wird ein neuer Supermarkt ja wohl kaum dazu führen, dass die Salafisten plötzlich alle aus Mönchengladbach wegziehen?

Gerade die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, wie flott Salafisten in veränderten Situationen umdisponieren: Da hat unsere Innenminister-Konferenz nur mal laut über ein Verbot salafistischer Vereine nachgedacht - und schon haben die Salafisten ganz fix umfirmiert, von "EZP" in "Medina", von "Salafisten" in "Muslime". Da kann man getrost davon ausgehen, dass ein neuer Supermarkt gerade mal zur Folge haben wird, dass sich die Salafisten nach einem neuen Grundstück bzw. Gebäude umsehen werden - davon abgesehen jedoch wird nichts anders werden.

Die Geschichten, die man den Menschen in dieser Stadt in Sachen Salafisten so zumutet, werden scheinbar immer dümmlicher und durchsichtiger. Dabei ist es - gerade im Moment - doch eigentlich sehr einfach: Immer mehr Menschen in dieser Stadt wollen einfach nur wissen ob ein Salafist, der eine Straftat begeht, genauso bestraft wird, wie ein Nicht-Salafist für die gleiche Straftat bestraft werden würde?

Sieht sich denn im Moment kein Bürgermeister und kein Staatsanwalt in der Lage, diese - im Grunde doch sehr einfache Frage - glaubwürdig zu beantworten?

1 Kommentar:

  1. Moschee weg - Supermarkt da - Salafisten auch noch da.

    Genau das richtige Konzept der politischen Führung von MG, immer dann, wenn die Salafisten ein neues Gebäude zur Moschee umfunktionieren wollen, daraus ein Supermarkt zu machen.

    In den nächsten Jahren wird auf diese Weise, MG statistisch gesehen, bald die Stadt mit den meisten Supermärkten pro Einwohner sein.

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