Dienstag, 26. Juli 2011

Lokale Politiker protestieren gegen Salafisten!

Bitte kriegen Sie jetzt wegen dieser Überschrift keinen Herzinfarkt: Natürlich ist damit nicht Mönchengladbach gemeint. Denn daran zu glauben, das sich hier einmal bei einem Protest gegen die Salafisten einer unserer sog. "Ampel"-Politiker blicken läßt, scheint mir inzwischen ähnlich erfolgversprechend wie daran zu glauben, das am 24. Dezember tatsächlich mal der Weihnachtsmann vorbeikommt.

Nein, natürlich war Dietzenbach in Hessen gemeint, wo die Salafisten vorgestern ihre letzte Veranstaltung hatten. Und wie wir hier lesen dürfen, bestand ein großer Teil der Zuhörer nicht etwa aus Anhängern der Salafisten - sondern vielmehr aus Menschen, die gegen die Salafisten protestiert haben. Und darunter waren auch Politiker der CDU und - man lese und staune - der SPD.

Hoffentlich macht sich nicht eines Tages mal ein Zeitungsredakteur den Spaß, bei einem Artikel über Proteste gegen Salafisten einfach mal so die Namen zu vertauschen: Statt Dietzenbach, Frankfurt oder Hamburg schreibt er dann "Mönchengladbach". Und statt "Ismail Tipi" schreibt er dann "Norbert Bude".

Solche Späße wären höchst gefährlich: Denn dann würde mir mindestens das Frühstücks-Brötchen aus der Hand fallen - im schlimmsten Fall bekäme ich vor lauter Schreck einen Herzinfarkt!